DFV-Betriebskostenvergleich liegt vor

Frankfurt am Main. Die betriebswirtschaftlich positive Entwicklung des Jahres 2009 konnte bei den Teilnehmerbetrieben im vergangenen Jahr nur bedingt fortgesetzt werden. Zwar entwickelten sich die Umsätze in fast allen Größenklassen positiv, die Betriebsergebnisse blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück. Eine veränderte, und in den Größenklassen uneinheitliche, Kostenstruktur sowie eine geringfügig strukturelle Änderung im Teilnehmerkreis führten zu gleichbleibenden, beziehungsweise leicht gestiegenen Ergebnissen bei kleineren Betrieben, bei Betrieben mit Umsätzen über 750.000 Euro hingegen zu merklichen Ergebniseinbußen.
Der jährliche Betriebskostenvergleich des DFV dient vor allem der einzelbetrieblichen Standortbestimmung der Teilnehmer im Wettbewerb. Die bundesweite Datenerhebung basiert auf den Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen von ausgewählten fleischerhandwerklichen Betrieben. Insgesamt wurden von Fleischer-Fachgeschäften direkt, von deren Buchstellen und Steuerbüros sowie von einigen Landesinnungsverbänden 164 Erhebungsbögen zur Verfügung gestellt, die unter strikter Wahrung der Anonymität ausgewertet wurden.

Der Ausweis von Durchschnittswerten für einzelne Umsatzgrößenklassen erlaubt allen Interessenten die Zuordnung des eigenen Betriebes und bietet den direkten Vergleich mit einer Gruppe ähnlich gelagerter Betriebe. Anhand des Vergleiches der Kostenstrukturen und Erträge lassen sich Abweichungen feststellen, die auf mögliche Schwachstellen und Rationalisierungspotenziale hinweisen. Auch für den Deutschen Fleischer-Verband ist der Kostenvergleich ein wichtiges Instrument zur Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Branche. Er stützt die Argumentation in allen betriebswirtschaftlichen Belangen und wird nicht selten von Banken als ein Beurteilungskriterium bei der Kreditvergabe an Fleischer-Fachgeschäfte herangezogen.
 
Für alle Fleischer-Fachgeschäfte, die sich an der jährlichen Datenerhebung beteiligen, ist der DFV Betriebskostenvergleich ein kostenloser Service. Ansonsten kann er von Mitgliedern der Fleischerinnungen bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Fleischerhandwerks mbH (Frau Müller), Kennedyallee 53, 60596 Frankfurt am Main, Tel. 069/63302-138, Fax 069/63302-150, E-Mail: r.mueller@fleischerhandwerk.de bestellt werden.

www.fleischerhandwerk.de

ust / Redaktion FH

Meist gelesene Artikel

News
Ladenbau-Konzepte 2026
News
Neues eMagazin: Premiere „GENUSSWERK“
News
LEH: Frischetheken Im Wandel
News
FH Fleischer-Handwerk 4/2026 ist da!
News
Multivac: FoodHub Nordic in Dänemark

Das könnte Sie auch interessieren:

FH Fleischer-Handwerk 4/2026 ist da!

Die Ausgabe 4/2026 von FH Fleischer-Handwerk ist erschienen und hält wieder eine ganze Reihe spannender Inhalte und authentischer Reportagen bereit.......

Multivac: FoodHub Nordic in Dänemark

Proteinprodukte, Backwaren und Verpackungen unter Praxisbedingungen entwickeln, testen und optimieren: Mit dem FoodHub Nordic in Vejle hat Multivac Dänemark in...

Neues eMagazin: Premiere „GENUSSWERK“

In Kooperation mit GILDE – Ihr Partner für das Fleischerhandwerk entstand ein neues interaktives eMagazin mit einem multimedialen Rückblick auf...

LEH: Frischetheken Im Wandel

Die YouGov-Studie „Frische im LEH – der Thekenkompass“ untersuchte die Rolle der Frischetheke im Lebensmitteleinzelhandel – von Versorgung zu Inspiration....

Ladenbau-Konzepte 2026

Wer einen Laden umbaut, muss einiges beachten und für die Zukunft entscheiden? Mit oder ohne SB-Verkauf 24/7, Naturhölzer, Dry-Age-Reifezelle, Sitzbereich...
NFC Virginia Cecchini Kuskow

„Die Branche hat sich weiterentwickelt“

Virginia Cecchini Kuskow, Programmleiterin der New Food Conference 2026 in Berlin, im Exklusiv-Interview mit FF Future Foods/fleischnet.de....