Die jährlich erscheinende Analyse dient vor allem der einzelbetrieblichen Standortbestimmung der Teilnehmer im Wettbewerb. Die bundesweite Datenerhebung basiert auf den Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen von ausgewählten fleischerhandwerklichen Betrieben. Von den Fleischerfachgeschäften direkt, von deren Buchstellen und Steuerbüros sowie von einigen Landesinnungsverbänden wurden 145 Erhebungsbögen zur Verfügung gestellt, von denen 132 auswertbare Bogen unter strikter Wahrung der Anonymität bearbeitet wurden. Eine veränderte, in den Größenklassen uneinheitliche Kostenstruktur und eine geringfügig Änderung im Teilnehmerkreis, führten in vier von fünf Größenklassen zu geringfügigen Ergebniseinbußen im Vergleich zum Vorjahr. Der Ausweis von Durchschnittswerten für einzelne Umsatzgrößenklassen erlaubt Interessenten die Zuordnung des eigenen Betriebes und bietet einen direkten Vergleich mit einer Gruppe ähnlich gelagerter Betriebe. Anhand des Vergleiches der Kostenstrukturen und Erträge lassen sich Abweichungen feststellen, die auf mögliche Schwachstellen und Rationalisierungspotenziale hinweisen. Auch für den DFV ist der Kostenvergleich ein wichtiges Instrument zur Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Branche. Er stützt die Argumentation in allen betriebswirtschaftlichen Belangen und wird nicht selten von Banken als ein Beurteilungskriterium bei der Kreditvergabe an Fleischerfachgeschäfte herangezogen. Für Fleischerfachgeschäfte, die sich an der jährlichen Datenerhebung beteiligen, ist der DFV Betriebskostenvergleich ein kostenloser Service. Ansonsten kann er von Mitgliedern der Fleischerinnungen bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Fleischerhandwerks mbH, Tel. 069/63302-138 oder E-Mail an s.oberheim@fleischerhandwerk.de bestellt werden.