„Flönz-Cup 2013“: Sieger gekürt

Eine unabhängige Jury bewertet dabei mehrere 100 Blutwurstprodukte aus ganz Deutschland nach unterschiedenen Qualitätskriterien. Vor allem Zusammensetzung und Geschmack werden untersucht. Zur Jury gehören neben Vertreterinnen des Hausfrauen-Bundes erfahrene Metzgermeister, Veterinäre und Berufsschulfachlehrer. Astrid Schmitz Schulz freute sich mit GS Schmitz Geschäftsführer Andree Schulz über die Auszeichnung und bedankte sich vor allem bei ihren Mitarbeitern, ohne die dieser Erfolg nicht möglich wäre. „Unsere Flönz steht unter „Denkmalschutz“, verriet die Unternehmerin in ihrer Ansprache: „Sie wird schon seit über 100 Jahren nach traditionellen Rezepturen hergestellt: mit natürlichen Gewürzen und ohne künstliche Aromen. Mit ihrem ureigenen Geschmack ist unsere Blutwurst weit über die Grenzen der Region bekannt. Als eine Art Markenbotschafter stärkt sie nicht nur unser Image, sondern auch das der Stadt Köln.“ Die Preisverleihung versteht sie nicht nur als Qualitätssiegel, sondern auch als Wertschätzung ihres Engagements für die rheinische Lebensart: „Wir danken der Kölner Fleischer-Innung für diese Auszeichnung und Würdigung einer wunderbaren Tradition.“ Arthur Tybussek, Geschäftsführer der Innung, brachte es auf den Punkt: Blutwurst ließe sich in „einfache“ (Flönz),„mittlere“ (Zungenwurst) und „Spitzen-Qualität“ (Thüringer) unterscheiden. Wie die Thüringer Blutwurst müsse aber auch die Kölsche Flönz regional geschützt werden. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass sie bald von nicht-regionalen Produzenten angeboten würde. Astrid Schmitz habe als Vorsitzende der Schutzgemeinschaft einen wesentlichen Beitrag zum Schutz dieser Marke geleistet. „Wir Rheinländer sind ziemlich penibel, ganz besonders, wenn es um Lebensmittel geht“, kommentierte sie ihr Engagement, für das sie schon viele Auszeichnungen entgegengenommen hat, z. B. den Flönz-Orden und den Kölner Unternehmerpreis des Wirtschaftsclub Köln e.V. 2010. www.gs-schmitz.de, www.fleischer-koeln.de

 

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