Dortmund/ Mainz. Viele Lebensmittel durchlaufen heute eine lange Kette verschiedenster Produktions- und Vermarktungsschritte bevor sie den Verbraucher erreichen. Je mehr Stationen dabei passiert werden, umso höher das Risiko, dass zwischendurch Fehler auftreten, welche die Qualität und Sicherheit der Produkte gefährden. Neben Kontrollinstrumenten setzt modernes Qualitätsmanagement dabei zu großen Teilen auf präventive Maßnahmen, um die Güte von Lebensmitteln abzusichern.
Die Tagung behandelt z. B. die Einteilung von Rohstoffen in mikrobiologische Risikoklassen und das daraus resultierende Monitoring, die Analytik und Bewertung von Kontaminanten und unerwünschten Stoffen sowie den Umgang mit Ergebnissen, die nah am Grenzwert liegen. Darüber hinaus werden die rechtliche Einschätzung neuer Verfahren zur Dekontamination von Lebensmitteln, Allergen-Management und -kennzeichnung und verschiedene Aspekte rund um das „ideale" Laborumfeld wie die organisatorische und technische Optimierung, die Gewährleistung von ausreichender Sicherheit und der richtige Umgang mit Labordaten diskutiert.
Moderation: Dr. Markus Grube, Kanzlei Krell Weyland Grube
Referenten (Auswahl):
– Dr. Anett Winkler, Kraft Foods
– Prof. Dr. Barbara Becker, Hochschule Ostwestfalen-Lippe
– Dr. Ulrich Zuber, DSM
– Dr. Wolfgang Weber, ifp
– Barbara Gerten, Merck Millipore
– Dr. Robert Köppen, BAM
– Dr. Gert Richter, Waldner Laboreinrichtungen
– Rainer Jonak, Imcor
Weitere Informationen: www.akademie-fresenius.de/2077
mth/ Redaktion fleischnet