Die Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford engagiert sich für Kinder in Not. Eine Spende von rund 78.000 € überreichten die geschäftsführenden Gesellschafter Gabriele und Bert Mutsaers an „terre des hommes“. Seit 2003 spendet das Traditionsunternehmen für jeden verkauften „Osnabrücker Friedensschinken“ einen Euro an das Kinderhilfswerk, um Kinderhilfsprojekte in Kriegs- und Krisengebieten zu unterstützen. Dadurch sind bislang über 850.000 € an Spendengeldern zusammengekommen.
Aktuell konzentriert Bedford sein Engagement auf den Krisenherd Myanmar. Unterstützt werden zum einen Frauen und ihre Kinder in Flüchtlingscamps entlang der thailändisch-burmesischen Grenze, die unter Hoffnungslosigkeit und Unterdrückung leiden. Hier wird durch die Spendengelder rund 1.100 Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren in 16 Vorkindergärten eine Tagesbetreuung ermöglicht. In diesen Vorkindergärten können die Kinder spielen, lernen, mittags schlafen und erhalten eine warme Mahlzeit mit Reis und Gemüse. Sie werden durch diese Betreuung auf die Schule vorbereitet.
Weiteres Spendengeld geht an ein Internat für 127 Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu ethnischen Minderheiten ansonsten keine Bildung in ihrem Land bekämen. Um sich persönlich von der sinnvollen Verwendung der Spenden zu überzeugen, reiste Bert Mutsaers Mitte November nach Myanmar und machte sich ein eigenes Bild vor Ort.
Im Bild (von li.): Bert und Gabriele Mutsaers, Natascha Poschmann (stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von Bedford), Thorsten Schäfer (Geschäftsführer von Bedford) und Jörg Angerstein (Vorstandssprecher von „terre des hommes“) bei der Scheckübergabe.
Foto: Bedford