Mit dem Kauf von Hilge mit Sitz in Bodenheim erweitert GEA sein Portfolio im Bereich hygienische Hochleistungspumpen und stärkt seine Position als Anbieter von Systemlösungen für hygienische sowie aseptische Prozessumgebungen. Die Übernahme, die im Juni bekanntgemacht wurde, ist nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden nun erfolgreich abgeschlossen. „Durch den Erwerb von Hilge können wir unsere Kunden insbesondere in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zukünftig noch differenzierter bedienen. Wir freuen uns sehr über diese hervorragende Ergänzung unserer Produktpalette“, kommentiert Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender von GEA.
Nach nur elf Jahren unter den Fittichen des dänischen Pumpenherstellers Grundfos wechselt Hilge damit abermals den Besitzer. Die Dänen sahen im Hygienepumpengeschäft keine Zukunft mehr, für den Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer passen die Hilge-Pumpen sehr gut ins Portfolio. Das Unternehmen im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2014 ein Umsatz von rund 35 Mio. €.
GEA ist Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sowie ein breites Spektrum von Prozessindustrien mit einem Konzernumsatz von rund 4,5 Mill. € in 2014. Der international tätige Technologiekonzern konzentriert sich auf Prozesstechnik und Komponenten für anspruchsvolle Produktionsprozesse in unterschiedlichen Endmärkten. Der Konzern generiert mehr als 70 % seines Umsatzes aus der langfristig wachsenden Nahrungsmittelindustrie. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 18.000 Mitarbeiter.
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