Größer, flexibler, schneller

Damit wird das Füllwerk nach dem für Mitte 2017 geplanten Abschluss der Arbeiten das größte der Linde Group in Deutschland sein. Am 10. Juni griffen das Linde-Management und Christoph Böck, Bürgermeister der Stadt Unterschleißheim, zum Spaten und starteten damit das Modernisierungsprojekt.

 

Am Standort in Unterschleißheim werden Gase für den Süden Deutschlands sowie Auslandsgesellschaften des Konzerns abgefüllt. Die Produktion wird daher auch während der Baumaßnahmen aufrechterhalten. Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen sowohl die Füllanlagen für Industrie- und Medizinalgase als auch die Automatisierung des Paletten-Transports auf dem Werksgelände. Darüber hinaus ist die Errichtung eines vollautomatischen Hochregallagers vorgesehen.

 

Die in Unterschleißheim umgesetzten technischen Neuerungen sollen im Zuge einer Modernisierungsinitiative in anderen Füllwerken des Konzerns weltweit zur Anwendung kommen. Pro Jahr können am Standort ab Mitte nächsten Jahres über 750.000 Flaschen gefüllt und ca. 1,2 Mio. Flaschen gehandhabt werden. Weiter verbesserte Produktflüsse und verkürzte Reaktionszeiten ermöglichen es zukünftig, noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche zu reagieren.

 

Der Umbau unterstreicht die Bedeutung des Standorts Unterschleißheim als Drehscheibe im Zentrum Europas: Hier werden neben Industrie- und Medizinalgasen auch Wasserstoff, Helium und Elektronikgase abgefüllt. Zudem betreibt die Linde Group hier ein Spezialgasewerk, Bürogebäude, eine Wasserstofftankstelle sowie einen Gas & More-Shop.

 

Im Bild der Spatenstich für das neue Füllwerk (von li.): Dr. Dirk Hupperich, Head of Speciality Gases, Region Central Europe, Christoph Böck, Bürgermeister Unterschleißheim, Olaf Reckenhofer, Geschäftsführer Linde Gas Region Central Europe, Dr. Steffen Richter, Head of Cylinder Operations, Region Central Europe, und Christian Ampenberger, Leiter Füllwerkzentrum München.

Foto: Linde

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