Gut positioniert

In ihrer Ansprache wies Frau Dr. Flachsbarth auf die Wichtigkeit der Lebensmittelbranche hin. “Die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft hat sich eine hervorragende Ausgangsposition im internationalen Wettbewerb erarbeitet”, sagte Flachsbarth. Der intensive Wettbewerb in der Kette habe zu einer ständigen Verbesserung der Produktqualität sowie einer weiteren Optimierung der Arbeitsabläufe, dem Ausnutzen von Kostenreserven und einem hohen Innovationsgrad geführt. Zusammen mit einem hohen Qualitätsmanagement, der guten Ausbildung der Fachkräfte und der großen Vielfalt deutscher Produkte bieten sich infolgedessen gute Chancen für deutsche Agrarerzeugnisse auf den internationalen Märkten.

 

“Wir sind jetzt schon Exportweltmeister bei Süßwaren und Käse sowie Exporteuropameister bei Schweinefleisch. Unser Made in Germany hat einen sehr guten Ruf, und den wollen wir noch ausbauen”, sagte Flachsbarth.

 

Auch die Perspektiven stellten sich günstig dar. “Die Agrarpreise steigen weltweit und die Nachfrage nach Lebensmitteln mit besonderen Eigenschaften wächst. Gerade regionale Produkte mit kurzen Transportwegen, besonders tiergerecht erzeugte Lebensmittel, fair gehandelte Produkte und Bio-Erzeugnisse liegen im Trend. Da die Nachfrage nach Lebensmitteln weltweit steigt, sind die Perspektiven für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft hervorragend”, sagte Flachsbarth.

 

Eine wettbewerbsfähige deutsche Lebensmittelbranche ist aber nur so gut wie jede einzelne Stufe. Eine gut strukturierte und konkurrenzfähige Landwirtschaft ist die Basis. Die Politik zielt daher auf eine Stärkung der Position der Landwirtschaft in der Lebensmittelkette ab, die in einzelnen Stufen durch einen sehr hohen Konzentrationsgrad gekennzeichnet ist. Der Zusammenschluss in Erzeugerorganisationen oder Genossenschaften, wie sie im Deutschen Raiffeisenverband organisiert sind, biete hierzu beste Voraussetzungen.

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