IFFA 2004 – Fleisch im Blick


Zur letzten IFFA kamen rund 50% der Aussteller und knapp 40% der Fachbesucher aus dem Ausland. Das Frankfurter Messeunternehmen rechnet in diesem Jahr mit rund 900 Ausstellern auf einer Bruttofläche von 120.000qm und rund 55.000 Fachbesuchern.
Die Unternehmen zeigen Maschinen und Anlagen für die gesamte Prozesskette vom Schlachten über das Zerlegen, Verarbeiten bis hin zum Verpacken und Verkaufen und dem Fleischereibedarf. Viele der Maschinen werden nicht nur in der Fleischverarbeitung, sondern allgemein in der Lebensmittelherstellung eingesetzt.
Das Handwerk stellt mit 24% die größte Besuchergruppe dar, gefolgt von der Fleisch verarbeitenden Industrie mit 15%. 5% der Besucher kommen aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Auf der IFFA/ IFFA-Delicat treffen die europäischen Marktführer ihre weltweiten Kunden, vor allem auch aus den Wachstumsmärkten der Zukunft, Osteuropa und Asien. 50% der ausländischen Fachbesucher kamen zur letzten Veranstaltung nicht aus der EU.
Die Messe Frankfurt organisiert zur nächsten IFFA eine internationale Konferenz, die sich mit den Themen EU-Osterweiterung und Globalisierung in der Fleischwirtschaft beschäftigt.


Die Messe Frankfurt hat die IFFA-Delicat, das Forum für das Fleischerhandwerk in diesem Jahr neu konzipiert, um den Veränderungen im Konsumverhalten der Verbraucher gerecht zu werden. Das Messeunternehmen wolle dem Fleischerhandwerk Ideen und Konzepte an die Hand geben, wie es erfolgreich auf die Bedürfnisse und Wünsche des „modernen Kunden“ eingehen könne, so Gladitsch. Die Produktgruppen der neuen IFFA-Delicat in den Hallen 5.0 und 6.0 umfassen zugekaufte Lebensmittel, Einrichtung für das Fachgeschäft, Ausrüstung für das Fachgeschäft, Bekleidung, Zusatzprodukte für den Außer-Haus-Verzehr, das Catering, den Partyservice, die Eventgastronomie und den Transport. Die IFFA-Delicat 2004 wird von einer einzigartigen Sonderschau begleitet: Ein Lehrpfad durch die Hallen 5 und 6 führt den Fachbesucher zu fünf Inseln, an denen er Tipps und Anregungen zu den fünf wichtigsten Konsumtrends der Zeit erhält – Convenience, Außer-Haus-Verzehr, Catering, Bio und Mobiler Verkauf. Bei der Konzeption der Sonderschau hat sich das Frankfurter Messeunternehmen bewusst am Endverbraucher und dessen Bedürfnissen orientiert.

Der Fleischer-Biathlon
Ein völlig neuer Wettbewerb ergänzt auf der IFFA das Programm: Beim sogenannten „Fleischer-Biathlon“ müssen die teilnehmenden Fleischer-Fachgeschäfte nicht nur Produkte von hoher Qualität einreichen, sondern bewertet wird auch die kreative und optisch ansprechende Präsentation. Der Fleischer-Biathlon findet am 18. Mai statt und bildet einen Höhepunkt in der Reihe der Wettbewerbe.

Qualität wird prämiert
Im Umfeld der EU-Erweiterung im Mai gewinnt die Lebensmittelsicherheit eine neue Dimension. Die Betriebe der Beitrittsstaaten müssen sich mit den EU-Richtlinien vertraut machen. Aber Sicherheit muss auch schmecken. Wer prüfen will, ob seine Wurst im internationalen Reigen standhält, kann an der „Internationalen Qualitätsprüfung für Wurst“ am 17. Mai teilnehmen. Zudem findet auch die „Internationale Qualitätsprüfung für rohen und gegarten Schinken“ am 18. Mai statt. Der Wettbewerb ist zur IFFA erstmals für alle Schinkenarten offen.
Neu hinzu kommen bei der IFFA die offenen Deutschen Fleischwurstmeisterschaften am 20. Mai, bei denen diese wich-tige und typische Spezialität aus dem Fleischerhandwerk im Mittelpunkt steht. Ergänzt wird dieser Wettbewerb um einen Sonderpreis, über den eine Kinderjury entscheidet.

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