Wolfertschwenden. Während der Iffa 2013 (4.-8. Mai, Frankfurt) bietet Multivac Messebesuchern täglich fünf Praxisseminare zu verschiedenen technischen und rechtlichen Aspekten beim Verpacken von Fleischprodukten an. Die Seminare richten sich an Handwerksbetriebe und industrielle Verarbeiter. Unter der Bezeichnung „Multivac Academy" hat das Unternehmen ein Trainingsprogramm zu aktuellen Fragestellungen rund um das Verpacken von Fleischprodukten zusammengestellt. Die Praxisseminare in deutscher und englischer Sprache finden von Samstag bis Mittwoch im Portalhaus (Ebene C, Raum Focus) auf dem Messegelände statt und dauern jeweils etwa 60 Minuten. Die Multivac Academy wird unterstützt von Air Liquide Deutschland und der Staatlichen Fachschule für Fleischtechnik in Kulmbach. Die Seminare widmen sich verschiedenen Themen, die beim Verpacken von Fleischprodukten relevant sind.
Am Vormittag von 10 bis 11 Uhr referiert Reinhard Ruhland, Bereichsleiter des Innovation Center von Multivac, über unterschiedliche Aspekte, die bei der Wahl des geeigneten Verpackungsmaterials zu beachten sind. Dazu gehören unter anderem die Beschaffenheit des Packguts, das gewünschte Verpackungsverfahren sowie der Vertriebsweg.
Von 11 bis 12 Uhr beschreibt Dr. Florian Kugler von Air Liquide Deutschland die relevanten Gase, die für die Herstellung von MAP-Verpackungen eingesetzt werden, und erläutert ihre Relevanz für das Haltbarmachen von Fleischprodukten. Außerdem lernen die Seminarteilnehmer unterschiedliche Versorgungskonzepte für kleine und industrielle Verarbeiter kennen.
Thomas Eberle, Fachbereichsleiter der Staatlichen Fachschule für Fleischtechnik in Kulmbach, informiert zwischen 12 und 13 Uhr über verschiedene rechtliche Aspekte des Verpackungsprozesses wie das Hygienerecht, das Kennzeichnungsrecht und die Verpackungsverordnung.
Alexander Kult, Produktmanager Traysealer, und Natalie Schmid, Produktmanagerin Tiefziehverpackungsmaschinen, stellen ab 13 Uhr geeignete Verpackungstechnologien von Multivac für Handwerksbetriebe und industrielle Verarbeiter vor.
Dr. Tobias Richter, Bereichsleiter HPP und Applied Packaging Solutions bei Multivac, erläutert täglich von 15 bis 16 Uhr die Technologie der Hochdruckbehandlung (HPP). In diesem Bereich hält das Unternehmen mehrere Patente. So ist es gelungen, die Hochdruckbehandlung in automatisierte Verpackungslinien zu integrieren und die HPP-Behandlung auch für MAP-Verpackungen einsetzbar zu machen. www.multivac.de
tin/Redaktion fleischNet