Vor der kuerzlich stattgefundenen Tagung der EU-Verkehrsminister zur Neufassung der EU-Wegekostenrichtlinie sagte Ferber: Durch die LKW-Maut in Deutschland tragen die Fuhrunternehmen bereits heute die durch den Verkehr entstehenden Kosten. Eine zusaetzliche Belastung wuerde den Frachtverkehr verteuern und Arbeitsplaetze gefaehrden. Zudem forderte Ferber, das durch die
Maut erwirtschaftete Geld duerfe nur fuer den Verkehrshaushalt verwendet werden. Steuererhoehungen durch die Hintertuer zum Stopfen von Haushaltsloechern darf es nicht geben. Mit der EU-Wegekostenrichtlinie werden europaweit Mindestauflagen fuer die Erhebung einer LKW-Maut festgeschrieben. Spaetestens am 10. Juni 2008 will die EU-Kommission eine Neufassung vorlegen. Dabei geht es auch um die Frage, ob externe Faktoren wie Umwelt- und Laermbelastung in die Berechnung der Maut einbezogen werden.