Der alte und neue Obermeister der Landsberger Metzger heißt Michael Moser. Die Innungsbetriebe wählten ihn auf der Frühjahrsversammlung im Gasthaus „Feicht“ in Prittriching einstimmig. Sowohl Michael Moser als auch der Kreishandwerksmeister Michael Riedle verdeutlichten, dass der Nachwuchs- und Fachkräftemangel zu den größten Herausforderungen des Handwerks zählt. Daher lobte der Obermeister die Einsatzbereitschaft seiner Kollegen auf der Landsberger Ausbildungsmesse. Hier habe sich das Metzgerhandwerk erneut gut präsentiert und gezeigt, was hinter dem Beruf steckt. Das Bild des Metzgers in der Öffentlichkeit wandle sich immer weiter zum „Genusshandwerker“. Dafür dankte er vor allem seinen Vorstandskollegen Georg Lechle jun. (stv. Obermeister), den Beisitzern Michael Gschwill und Albert Siebenhütter sowie Josef Gayer, die ebenso in ihren Ämtern bestätigt wurden.
Dem Obermeister ist es wichtig die Region gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft weiterzuentwickeln und das ansässige Handwerk zu stärken. Wirtschaftlich sei man hier auf einem guten Weg, betonte Michael Riedle. Der Kreishandwerksmeister gratulierte Michael Moser zur fünften Amtsperiode. Er hob die problemlose, gute Zusammenarbeit mit der Metzger-Innung hervor, die zu den Basishandwerken in dieser Region gehört und verdeutlichte, dass man anstehende Herausforderungen nur durch einen intensiven Dialog lösen kann. Eine Kontinuität der Ansprechpartner sei dabei wichtig. Danach referierte Svenja Fries, technisch-technologische Beraterin des Fleischerverband Bayern, über die neuen Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse und wies dabei vor allem auf die Bezeichnungen der Produkte hin. www.metzgerinnung-landsberg.de
Foto: Fleischerverband Bayern