Das Seminar im Anwendungstechnischen Zentrum (ATZ) von Linde in Hamburg bietet Verpackungsexperten, Betriebs- und Produktionsleitern sowie Verantwortlichen in der Qualitätssicherung Gelegenheit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Die Kurzvorträge und Workshops beleuchten die Aspekte rund um das Thema Verpacken unter Schutzatmosphäre (=Modified Atmosphere Packaging, MAP).
Aktuell stehen unter anderem der Einsatz und die Qualitätskriterien von Druckluft auf der Agenda. Denn kommt Druckluft bei der Produktion oder Verpackung in direkten Kontakt mit Nahrungsmitteln, müssen die strengen Vorgaben der ISO 8573-1:2010 erfüllt werden. Interessante Erkenntnisse verspricht auch der Verpackungsparcours im ATZ. Hier können die Teilnehmer mit eigenen Analysegeräten und Verpackungen die einzelnen Produktionsschritte in der Praxis durchspielen.
Das komplexe Zusammenspiel von Gasmischungen
Im Mittelpunkt des Seminars stehen exakt auf die jeweiligen Anforderungen und Produktionsprozesse abgestimmte Lösungen zum Schutzgasverpacken. Die drei Unternehmen demonstrieren anhand ihrer eigenen Kernkompetenzen das komplexe Zusammenspiel von Gasmischungen, Maschinentechnologie und Analyseequipment. Das Biogon® Lebensmittelgase-Sortiment von Linde umfasst Reingase und Gasmischungen zur produktspezifischen MAP-Verpackung unterschiedlichster Lebensmittel.
Der Technologiekonzern veranstaltet das Seminar gemeinsam mit HTK Hamburg und dem Verpackungsmaschinenbauer PFM. HTK Hamburg ist Kompetenz- und Service-Partner rund um die Gasmisch- und Gasanalysetechnik. PFM Verpackungsmaschinen mit Sitz im niedersächsischen Hollenstedt vertritt die PFM Group in Deutschland und hat sich insbesondere auf Schlauchbeutelverpackungsmaschinen spezialisiert.
Die Anmeldung ist bis 9. September 2016 online möglich unter www.linde-gas.de/map-seminar.
Foto: Linde Group