In den vier kulinarischen Regionen der Schweiz (Romandie, Tessin, Graubünden und Deutschschweiz) gibt es mindestens 400 verschiedene Wurstarten. Im mitteleuropäischen Vergleich ist das Wurstland Schweiz mengenmässig Mittelmass. Deutschland kennt 1500 verschiedene Wurstsorten. Und die europäische Wurst drängt immer mächtiger auf den Schweizer Markt. Die zollfreien und versteigerbaren Kontingente sind beachtlich. Aus Italien kommen pro Jahr 2856 Tonnen Wurst ins Land, aus Frankreich 125, aus Deutschland 103 und aus Ungarn 64, Tendenz steigend. Schweizer Fleischexperten stellten fest, der Schweizer Markt sei weitgehend gesättigt. Weltweit wachse jedoch die Nachfrage für Fleisch- und Wurstwaren, was eine Chance für die Schweizer Produzenten und Exporteure bedeute.
Die Schweizer Fleisch-Fachverbände schlagen bis 2008 einen schrittweisen Abbau des Grenzschutzes und einen stufenweisen und parallelen Übergang zum freien Verkehr von Frischfleisch (Rohmaterial) und Fleischerzeugnissen (wie zum Beispiel Wurstwaren) vor.