Mit der Zeit gehen

Die deutschlandweit führende Fachmesse für den Markthandel Mein Wochenmarkt zieht Bilanz: Rund 1.200 Fachbesucher aus der gesamten Bundesrepublik kamen am 30. August in die Messe Essen – wetterbedingt weniger als 2013. Mit rund 65 Ausstellern aus Deutschland, Belgien und Österreich beteiligten sich dafür deutlich mehr Unternehmen und Verbände als vor zwei Jahren.

 

Die Stimmung unter Herstellern und Händlern war optimistisch. Neben den Herstellern von Fahrzeugen und Anhängern sowie technischer Ausstattung beteiligten sich erstmals Verlage und Versicherungen sowie Anbieter von Brot, Backwaren und Berufsbekleidung an der Messe. Premiere feierte das Unternehmen Güterkraftverkehr Gattinger, das seinen regionalen Onlinehandel Epelia präsentierte. Die Idee: Kunden können sich vor einem Besuch des Wochenmarkts online über Angebote und Anbieter informieren, Waren vorbestellen und diese abholen oder online einkaufen und liefern lassen. Die Resonanz vieler Händler und Veranstalter war positiv: Der Wochenmarkt im World Wide Web gilt als erfolgversprechendes Zukunftsmodell.

 

Das Messefazit: Der Wochenmarkt wird immer wichtiger – wenn er mit der Zeit geht und sein Potential mittels Internet und Social Media voll ausschöpft.

 

„Wir freuen uns über die positive Entwicklung der Ausstellerzahl. Die Branche hat ganz klar Bedarf an einer kleinen, aber hochwertig besetzten Fachmesse wie Mein Wochenmarkt. Außerdem zeigt die Messe, dass sich auch vermeintliche Nischenthemen erfolgreich besetzen und weiterentwickeln lassen“, kommentiert Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, das Ergebnis.

 

Werner Schnitzler vom ideellen Träger Zukunftsforum Wochenmarkt zieht ebenfalls Bilanz: „Mein Wochenmarkt hat sich in nur zwei Jahren zum führenden Branchentreffpunkt entwickelt. Das unterstreicht das verbesserte Angebot. Wir erwarten, dass sich dieser positive Trend 2017 fortsetzt.“

 

Veränderte Zielgruppen und der Medienwandel standen auch auf der Agenda des messebegleitenden Fachforums. Marketingprofi Norbert Hoffmann hob hervor: „Der Wochenmarkt der Zukunft ist der Lebensmittelpunkt der Stadtgesellschaft. Er dient als sozialer Raum und ist darüber hinaus wichtiger Integrationsfaktor für Einheimische und Angehörige fremder Kulturen. Dafür müssen Veranstalter und Händler Verweilqualität schaffen.”

 

Firmen- und Verkaufstrainerin Britta Marbs betonte den Nutzen von Facebook & Co.: „Social Media mit ihrer hohen Reichweite sind ideal für Markthändler, weil sie auf diesem Weg in kurzer Zeit neue Zielgruppen erreichen können. Wichtig sind Authentizität und ein natürliches Auftreten.“ Weitere Informationen unter www.mein-wochenmarkt-essen.de.

 

Foto: Messe Essen GmbH

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