Die Müller Gruppe setzt Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit mit ihren Vertragslandwirten. Die neuen Liefer- und Abnahmeverträge, die zum Jahreswechsel 2026/2027 in Kraft treten sollen, basieren auf intensiven Gesprächen und Verhandlungen. Zahlreiche Rahmenbedingungen – vor allem im Zusammenhang mit der EmpCo-Richtlinie, der Initiative Tierwohl (ITW), der Nämlichkeit und der künftigen Vermarktung – haben sich in den vergangenen Wochen konkretisiert.
Digitalisierung der Lieferkette
Die Gruppe stellt die Weichen für moderne, den aktuellen Rahmenbedingungen entsprechende, sowie auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtete Verträge und Vereinbarungen. Viele Partnerschaften bestehen seit über 20 Jahren und bilden weiterhin eine wichtige Basis für die gemeinsame süddeutsche Lieferkette. Die neuen Verträge berücksichtigen die veränderten ITW-Rahmenbedingungen, die Diskussionen zur Preisfindung, sowie die stärkere Marktorientierung der ITW- und Regionalzuschläge. Sie sollen den Marktzugang für süddeutsches Rind- und Schweinefleisch in unterschiedlichen Haltungsformen sichern und zugleich neue Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels abbilden.
Fachliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus verschiedenen EIP-Projekten werden in die künftigen Vertragsmodelle einfließen. Bewährte Instrumente werden dabei nicht ersetzt, sondern gezielt weiterentwickelt. So wird auch der von der Gruppe vor über zehn Jahren als das erste Unternehmen in der Schweinebranche eingeführte Tiergesundheitsbonus überarbeitet und an die zukünftigen Anforderungen angepasst. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung der Lieferkette und dem Aufbau eines effizienten Anlieferungsmanagements. Dadurch sollen Abläufe transparenter, besser planbar und zukunftsfähig gestaltet werden.
Landwirtschaftliches Hauptfest
Die Müller Gruppe freut sich auf den persönlichen Austausch beim Landwirtschaftlichen Hauptfest auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart vom 27. September bis 4. Oktober 2026 (Halle 1, Stand: 1.102). Sie nutzt die Leitmesse, auf der sich über 600 Aussteller präsentieren, um ihre Position als langjähriger, zuverlässiger und innovativer Partner der Landwirtschaft zu unterstreichen. „Wir können uns als starke regionale Lieferkette gegenüber unseren Kunden aus dem LEH nur positionieren, wenn wir noch enger, effizienter und digitaler zusammenarbeiten“, so Geschäftsführer Stefan Müller. „Deshalb lautet unser Messemotto „Qualtät und süddeutsche Herkunft sind unser Fundament, Nachhaltigkeit ist unser Weg“, ergänzt er. Die Gruppe initiierte in den vergangenen Jahren viele vom Land und der EU geförderte sog. EIP-Projekte wie „SüdSchwein4Klima“, „WertSchwein“, „SüdRind4Klima“ und „Biodiv-Schwein“. Die daraus entwickelten Module auf der Qualifood Datenbank, z.B. Treibhausgasrechner und Klimacheck, werden auf dem Messestand interaktiv präsentiert.
Einen Teaserfilm zum LWH gibt es hier: https://vimeo.com/1225921701/9183031785?share=copy&fl=sv&fe=ci