Wolfertschwenden. Pro Jahr meldet der Allgäuer Verpackungsspezialist etwa 40 neue Erfindungen zum Patent an. „Die Patentanmeldungen erfolgen in der Regel in den Ländern, in denen unsere Wettbewerber vertreten sind, sprich europäische Länder, die USA, Brasilien, Japan oder China", berichtet Rudolf von Sybel, Leiter des Patent- und Markenwesens bei Multivac. Unter den Begriff „geistiges Eigentum" fallen beim Unternehmen einerseits die Marke Multivac sowie alle anderen Marken, die das Unternehmen für seine Produkte nutzt, sowie andererseits Erfindungen, die das Unternhemen im Rahmen seiner Innovationstätigkeit und bei der Entwicklung kundenspezifischer Verpackungslösungen generiert. Zudem entstehen bei der Durchführung von Grundlagenstudien viele schützenswerte Ergebnisse.
Mit diesem umfassenden IP-Management sichert der Verpackungsspezialist seine globalen Aktivitäten. Wachstumsmärkte wie China stehen dabei oben auf der Agenda. Dort etwa meldete Multivac schon mehrere strategisch wichtige Erfindungen zum Patent an. Drei davon wurden seit 2009 erteilt; neun befinden sich noch in der Prüfung. Auch die gründliche Analyse des chinesischen Marktes hinsichtlich unterschiedlicher Schutzrechte bei Verpackungsmaschinen ist ein Schwerpunkt des IP-Managements. „Die Ergebnisse der Analyse sind eine wichtige Grundlage, um entsprechende Maßnahmenpakete abzuleiten", sagt von Sybel.
Unter Intellectual Property (IP) versteht man rechtlich geschütztes geistiges Eigentum, das meist in Form von Patenten existiert. Zudem müssen bei der Entwicklung und Nutzung neuer Technologien stets auch fremde Patente beachtet werden, die je nach Land oder Region unterschiedlich sein können. www.multivac.com
mth/ Redaktion www.fleischnet.de