Hamburg. Die Qualitätsmetzgerei Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. oHG plant bis Ende 2013 die Einführung eines unternehmensweiten Energiemanagementsystems. Mit Hilfe des Systems sollen die Energieverbräuche dauerhaft reduziert und so Kosten und CO2-Emissionen gesenkt werden. EHA, ein unabhängiger Energiedienstleister mit eigenen Handelssystemen, berät die Qualitätsmetzgerei zunächst beim Aufbau einer Energiedatenerfassung an den Produktionsstätten Frankfurt/ Main, Dreieich, Timmendorfer Strand und Netphen. Nach der Analyse der Energiedaten werden individuelle Einsparziele definiert und Aktionspläne entwickelt. Parallel dazu entstehen die Organisation und die Prozesse, die für ein funktionierendes Energiemanagementsystem nötig sind. Die Erfolge prüft EHA in internen Audits, bevor eine externe Zertifizierung erfolgt. Es ist geplant, dass EHA das Unternehmen auch nach erfolgter Zertifizierung beim Betrieb des Energiemanagementsystems unterstützt.
Gemäß einer im August 2012 beschlossenen Gesetzesänderung sind Unternehmen des Produzierenden Gewerbes verpflichtet ein Energiemanagementsystem einzuführen, um im Rahmen des sogenannten Spitzenausgleichs in den Genuss steuerlicher Erleichterungen zu kommen. Für die Gewährung müssen die Unternehmen nachweisen, dass sie bis spätestens Ende 2015 ein zertifiziertes Energiemanagementsystem etabliert haben. Für Wilhelm Brandenburg betreibt EHA bereits ein Blockheizkraftwerk, das vom Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) ausgezeichnet wurde als „Blockheizkraftwerk des Jahres 2011". www.wilhelmbrandenburg.de
mth/ Redaktion fleischnet.de
Foto: EHA Energie-Handels-Gesellschaft