Bern. Lokale Prägung und Erzeugung charakterisieren das Portfolio an Schweizer Fleischspezialitäten. Ob Klassiker wie das Bündnerfleisch oder schmackhafte Grill- und Brühwürste: Schweizer Fleisch steht für Exklusivität, die schmeckt. „Unser Angebot reicht von traditionellen bis zu innovativen Fleischprodukten", sagt Heinrich Bucher, Direktor von Proviande, der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft. „Regional veredelt, zeichnen sich nationale Bestseller wie das Appenzeller Mostbröckli oder die St. Galler Kalbsbratwurst g.g.A durch eine Spitzenqualität aus."
Ein Grund für die vielfältigen Fleischspezialitäten auf hohem Niveau aus der Schweiz sind die landwirtschaftlichen Strukturen, die Massenproduktion auch von Gesetzeswegen ausschließen. „Unsere landwirtschaftlichen Betriebe sind mit einer durchschnittlichen Größe von 17 Hektar im internationalen Vergleich eher klein", erklärt Heinrich Bucher. „Und auch die eidgenössischen Fleischverarbeiter sind oft traditionsreiche Familienbetriebe oder aus solchen entstanden." Kein Wunder also, dass sich daraus eine facettenreiche Produktpalette entwickelt hat.
Mit Schweizer Fleischspezialitäten wie Walliser Trockenfleisch oder der Nationalwurst Cervelat kann entsprechend auch der deutsche Handel exklusive Akzente setzen und die Nachfrage nach traditionellen, regionaltypischen Nahrungsmitteln befriedigen.
mth/ Redaktion Fleischerei-Technik
Quelle: Proviande – Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft –