Der Vertrag, der seitens EDEKA (Sitz Rottendorf) von den Geschäftsführern Dieter Blanke, Edo Günther und Peter Laemmert und seitens Slow Food Deutschland vom Vorsitzenden Otto Geisel und seiner Stellvertreterin Marianne Wager unterzeichnet wurde, ist ausdrücklich offen für den Beitritt weiterer Regionalorganisationen von EDEKA. Dazu laufen bereits Gespräche. EDEKA Südwest hatte sich bereits in der Vergangenheit an den Slow-Food-Messen beteilgt.
Den EDEKA-Märkten ist es freigestellt, die Produkte in einem Bereich gemeinsam oder bei den jeweiligen Produktgruppen zu präsentieren. Slow Food kann durch unangekündigte Kontrollen nachprüfen, ob das Slow-Food-Fördererlogo korrekt verwendet wird. EDEKA unterstützt im Gegenzug die ideelle Arbeit von Slow Food mit einem Förderer-Beitrag.
"Slow Food selber ist kein Vermarkter sondern sieht seine Aufgabe darin, Netzwerke für Produzenten zu knüpfen, die sich den qualitativen und ethischen Prinzipien seiner internationalen Bewegung verplichtet fühlen", begründete der deutsche Slow-Food-Vorsitzende Otto Geisel die Vereinbarung. In der Schweiz hatte Slow Food vor zwei Jahren eine ähnliche Kooperation mit der Supermarktkette COOP gestartet. Und COOP Italien ist seit den ersten Jahren der Slow-Food-Bewegung der wichtigste Großförderer. Neu an der EDEKA-Kooperation ist die strikte Regionalität, die sich in der 30-Kilometergrenze ausdrückt.