Suppe immer beliebter

Längst hat die Suppe ihre Rolle als Vorspeise erweitert. Ob als kräftigende Bouillon, als heißer, herzhafter Snack zwischendurch, als sättigende, doch nicht belastende Mittagsmahlzeit oder als deftiger Eintopf in geselliger Runde: Überall und zu jeder Zeit hat sie ihren Platz – und kann durchaus auch noch ein großes Menu krönen!

Die Gründe hierfür sind ebenso vielfältig wie die Suppe selbst. Keine andere Speise kann so abwechslungsreich hergestellt werden und keine erfüllt die Voraussetzungen für Ernährungsbedingtes Wohlbefinden in gleicher Weise: Ausgewogenheit, Abwechslungsreichtum und Gewichtskontrolle. Als Teil eines Menüs dämpft sie den Appetit und trägt zum Maßhalten bei.

Eine Studie aus dem Jahr 1998 belegt dies. 5.500 Erwachsene (Frauen und Männer) wurden in ihren Essgewohnheiten beobachtet (Kalorien-Aufnahme pro Tag (unterteilt nach Frühstück, Mittag- und Abendessen), Cholesterinwerte, tägliche Fettaufnahme. Sodann wurde nach drei Suppenesser-Typen differenziert:

-Nicht-Suppenesser (weniger als 1 Teller pro Woche)
-Normal-Suppenesser (3 – 4 Teller pro Woche)
-Intensiv-Suppenesser (5 – 6 Teller pro Woche).

Das Ergebnis: Intensiver Suppengenuss steht in Verbindung mit Idealgewicht bei Männern und Frauen, normalen Cholesterinwerten, weniger Gesamt-Kalorienaufnahme pro Tag, besserer Ernährungsbalance bei Frühstück, Mittag- und Abendessen und geringerer Fettaufnahme. Insgesamt weisen Suppenesser gegenüber Nicht-Suppenessern bessere Gesundheitsindikatoren auf. Suppenesser leben besser!

Zu den aktuellen Trends

Der Mega-Trend bleibt Convenience. Der Convenience-Fan – jeder Fünfte von 2.075 Befragten einer GfK-Untersuchung aus 2001- nutzt nahezu jede Erleichterung, die ihm die Lebensmittelhersteller bieten: vom fertigen Salat über die fertige Suppe und das Fertiggericht bis hin zum Fertigdessert. Der Anteil der Convenience-Liebhaber wuchs damit von 14 & im Jahre 1998 auf inzwischen 20 %. Zählt man diejenigen hinzu, die Convenience als “gut”,aber nicht als “ganz toll” beurteilen, so vergrößert sich der Anteil “convenience-affiner” Verbraucher von 35 % (1998) auf heute 43 %.

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