McDonalds Initiative Tierwohl Zusammenarbeit

Tierwohl-Burger von McDonald’s

McDonald’s Deutschland arbeitet mit Initiative Tierwohl zusammen

Noch bis zum Ende der Messe am kommenden Sonntag, 28. Januar 2024, gibt McDonald’s Deutschland auf der Internationalen Grünen Woche tiefe Einblicke, welch wichtige Rolle Nachhaltigkeit in der Lieferkette spielt. Außerdem zeige der Betreiber und Franchisegeber von Schnellrestaurants, wie eng namhafte Lieferpartner und Landwirte darin eingebunden sind, Heißt es in einer McDonald’s -Pressemitteilung. Auch der Bereich Tierwohl spiele in den Bemühungen von McDonald’s Deutschland um Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Deshalb werde sich das Unternehmen zukünftig in der Initiative Tierwohl (ITW) engagieren.

Im Laufe dieses Jahres soll zuerst Schweinefleisch auf 100 Prozent ITW-Ware umgestellt werden. Und auch alle in Deutschland aufgezogenen Hühner sollen zukünftig unter ITW- Bedingungen gehalten werden. Dies sei neben der bereits bestehenden globalen McDonald’s-Tierwohlinitiative im Bereich Masthähnchen „ein weiterer wichtiger Meilenstein“.

Gemeinsam tragen wir mehr Tierwohl in die Breite“

Insgesamt komme das gesamte Geflügelfleisch, das McDonald’s Deutschland bezieht, seit 2019 ausschließlich aus Europa. Auch bei der Milch werde es Anpassungen geben. So werde die Kuhmilch für Cappuccino & Co. ab Frühjahr 2024 komplett auf „Haltungsform 3“ der ITW umgestellt werden. Für die Produkte Milkshake, McFlurry und McSundae sei ebenfalls eine schrittweise Umstellung geplant.

„Wir freuen uns außerordentlich über das Engagement von McDonald’s Deutschland im Rahmen der Initiative Tierwohl und der Haltungsform“, sagte Robert Römer, Geschäftsführer Initiative Tierwohl. „McDonald’s setzt hier das glasklare Signal: Tierwohl ist auch ein Gastronomiethema. Gemeinsam tragen wir mehr Tierwohl in die Breite, damit mehr Landwirte mitmachen, mehr Tiere davon profitieren und mehr Verbraucher die Möglichkeit haben, durch ihre Kaufentscheidung einen Beitrag zu leisten.“

Diana Wicht, Supply Chain Lead McDonald’s Deutschland, sagt über die Kooperation: „Wir können damit ein wichtiges Zeichen in unserer Branche setzen und wollen gleichzeitig unserer Verantwortung nachkommen und unsere Gäste in den Restaurants über die zugrunde liegende Tierhaltung transparent informieren.”

Partner der deutschen Landwirtschaft

Als klares Bekenntnis für die Partnerschaft mit der deutschen Landwirtschaft verpflichtet sich die Deutschland-Filiale des US-amerikanischen Fast-Food-Konzerns dazu, ab 2024 bestimmte Rohwaren ausschließlich aus Deutschland zu beziehen. Begonnen werde damit, dass ab diesem Jahr Rind- und Schweinefleisch ausschließlich aus Deutschland bezogen werde. Weitere Produktgruppen sollen folgen.

Für die Rinderhaltung hat McDonald‘s bereits 2010 mit der deutschen Land- und Fleischwirtschaft sowie der Wissenschaft ein eigenes Programm namens „Best Beef“ entwickelt. Damit fördere das Unternehmen gute landwirtschaftliche Praktiken und sorgt für eine Verbesserung von Tierwohl und -gesundheit.

Die durch das Programm gesteigerte Nutzungsdauer der Kühe wirke sich zudem positiv auf die Klimabilanz von Milch und Fleisch aus. 2023 habe es McDonald’s geschafft, den Anteil des Fleisches aus dem „Best Beef“-Programm in seinen Produkten auf 20 Prozent zu steigern. Mit diesem Programm habe das Unternehmen in Deutschland „das größte funktionierende System für nachhaltiges Rindfleisch“ aufgebaut und werde dieses 2024 weiterentwickeln.

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