Düsseldorf. Der Premium-Fleischhändler Herbert Albers erwartet die baldige Belieferung des europäischen Marktes mit dem teuersten Rindfleisch direkt aus Japan. „Die Chancen stehen gut, dass in Kürze Wagyu direkt aus Japan in Europa verkauft werden kann", erklärt Frank Albers von der Herbert Albers GmbH. Wagyu-Beef, auch als Kobe Beef bekannt, gilt als bestes und teuerstes Rindfleisch der Welt, das bisher als Direktimport aus Japan in Europa nicht zur Verfügung stand. Wie der Spezialist für Premium-Fleisch erfahren hat, arbeiten japanische Behörden und Unternehmen nun mit Hochdruck daran, die Weichen für den Export von Wagyu nach Europa zu stellen. Japanische Firmen haben bereits ihren Besuch bei Herbert Albers angekündigt, um Verhandlungen zu führen.
Angesichts dieser Entwicklung spricht Frank Albers von einer Sensation. Bislang behielt Japan die Delikatesse im Land selbst. Die begrenzte Verfügbarkeit und Höchstpreise von mehreren Hundert Euro je Kilogramm beflügelten neben dem einzigartigen Geschmack den Mythos Wagyu und verschafften dem fein marmorierten Fleisch Kultstatus. Um Gourmets in Europa dennoch diesen Genuss zukommen zu lassen, suchte Herbert Albers eine Alternative und fand sie in einer Ausnahmefarm in Australien, deren Wagyu-Herde auf dem Erbgut eines preisgekrönten Wagyu-Bullen aus Kobe basiert. Seit 2001 exportiert Herbert Albers exklusiv Auskobe (Australien Kobe) Wagyu nach Deutschland und konnte sich mit diesem Produkt eine Spitzenposition in Europa aufbauen.
Sobald alle Hürden genommen sind und die ersten Lieferungen aus Japan eintreffen, erwartet Frank Albers einen Ansturm: „Unsere Kunden warten schon lange darauf, ihren Gästen Wagyu aus dem Ursprungsland anbieten zu können." Zugleich beurteilt er die neue Entwicklung als große Chance, das Bewusstsein für Spitzenqualität und damit für Sorgfalt bei Aufzucht und Haltung weiter zu schärfen. „Hochwertiges Fleisch boomt. Mit Wagyu Beef kann die Wertigkeit von Qualitätsfleisch verständlich gemacht werden. Wagyu ist die ungekrönte Spitze – Fleischkultur pur." www.albersfood.de
lis/Redaktion FleischNet.de
Quelle: Herbert Albers