Maßgeschneiderte Ladenkonzepte

Vom 18. bis 20. Oktober 201 können sich Fachbesucher auf der SÜFFA auch über maßgeschneiderte Ladenkonzepte informieren, die Raum für Emotionen und Kaufanreize bieten. So kann aus einem Metzger ein Genusshandwerker werden. Im stetig wachsenden Außer-Haus-Verzehr steckt für Metzgereien noch viel Potenzial. Immer mehr Betriebe bieten ein Speiseangebot auf, das weit über den Mittagstisch hinausgeht. Dazu gehören Kaffeespezialitäten und ein Snackgeschäft, ausgerichtet an den Bedürfnissen der Kunden, die zu allen Tageszeiten Appetit haben und eine große Auswahl schätzen. „Selbst Gemüse-, Kartoffelgerichte und Aufläufe, wenn sie denn gut gemacht sind, müssen heute in der Metzgertheke präsent sein“, sagt Anja Wehrfritz von Schrutka-Peukert. Food-Trends aufzugreifen und entsprechend zu präsentieren, gehört heute dazu. Die Fleischerfachmesse stellt nicht nur die aktuellen Tendenzen vor, sondern gibt auch praktische Tipps für eine gelungene Wareninszenierung. Welche Möglichkeiten sich bei der Beleuchtung und der Bestückung der Theke bieten, ist ein zentrales Thema am Metzgerfrauentag, der am Messemontag mit besonderen Angeboten aufwartet.

 

Aber auch andere Hersteller wie Kramer, Aichinger, Hanke, bfm Ladenbau oder das Architekturbüro Simus präsentieren eine vielfältige Palette der Möglichkeiten: von der kleinen Lösung über einen Umbau bis zum kompletten Neubau. Ein Blick in die Bildarchive der Ladenbauer macht deutlich, wie sich der Auftritt 2015 gegenüber Metzgereien aus den 1990er Jahren verändert hat. Die Imbiss- und Sitzbereiche haben heute einen viel größeren Stellenwert. „Diese Bereiche werden immer detailreicher ausgestaltet. Der Kunde soll sich so wohl fühlen wie im eigenen Wohnzimmer“, sagt Innenarchitektin Ulrike Komrowski von Kramer Ladenbau. Im Vergleich zu früher beeindrucken moderne Metzgereien mit weitläufigen Thekenlandschaften, die geradlinig und klar strukturiert sind, damit sich der Kunde schnell orientiert. Dazu kommen SB-Stationen für handwerkliche Convenience-Produkte sowie attraktive und flexibel nutzbare Verzehrtheken, die alles können: warmhalten, kühlen oder als Frontcooking-Bereich für frischzubereitete Speisen sorgen. Ein Schauschrank hinter der Theke erlebt eine Renaissance. Spezialitäten wie Salami, Schinken oder Käse werden in Vitrinen ins beste Licht gerückt. Auch ein Edelsteak in einer verglasten Dry Aged Beef-Reifekammer liefert einen ersten Augenschmaus. Neben der Inszenierung rückt die Fachmesse auch innere Werte von Kühl- und Heißtheken in den Fokus: Energieeffizienz, Hygienestandards, Wahrung der Produktqualität und Bedienerfreundlichkeit. Die eigentliche Baumaßnahmesollte nach ein bis zwei Wochen, bei Neubauten in drei bis vier Wochen abgeschlossen sein, so die Erfahrungswerte bei Schrutka-Peukert. Nach dem Umbau entdeckten viele Kunden das Sortiment ihres Metzgers völlig neu. www.sueffa.de

 

Foto: Schrutka-Peukert

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