Rindfleisch:
Für Rindfleisch war die Absatzlage weiterhin ruhig. Da das Angebot auf den Großmärkten jedoch nicht zu groß ausfiel, blieben die Abgabepreise gegenüber der Vorwoche unverändert. Im Einstand zahlten Großhändler und Zerleger für Jungbullenschlachtkörper 2 bis 3 Cent mehr als vor acht Tagen. Leichte Preisaufschläge gab es bei der Vermarktung von Rumpsteak und Filet.
Kalbfleisch:
Auf den Fleischgroßmärkten entwickelten sich die Preise leicht uneinheitlich. In Berlin gaben sowohl die Einstandspreise für Kälberschlachtkörper als auch die Abgabepreise für verschiedene Teilstücke um 5 bis 10 Cent gegenüber der Vorwoche nach. Unverändert war die Tendenz bei Vorderfleisch, Keulenware und Filets. In Hamburg änderte sich an den Notierungen für Kalbfleisch gegenüber der Vorwoche nur wenig. Reibungslos zu vermarkten waren Rücken, Filets und Keulen.
Schweinefleisch:
Auf den Fleischgroßmärkten verlief der Handel sehr uneinheitlich. Zum Teil erhielt die Nachfrage leichte Impuse, zum Teil blieben Teilstücke aber auch vernachlässigt. Die Einstandspreise für Schweinehälften blieben gegenüber der Vorwoche unverändert. Bei der Vermarktung von schwer verkäuflichen Schinken ergaben sich Preisabschläge bis zu 5 Cent. Rege Nachfrage bestand auf der anderen Seite nach Nacken, Bäuchen und Verarbeitungsware. Leichte Preisaufschläge waren die Folge. Im Mittelfeld der Vermarktungsmöglichkeiten lagen Schultern, Lachse und Kotelettstränge mit unveränderten Kursen.
Lammfleisch:
Im Lammfleischbereich waren leichte Nachfrageimpulse zu verspüren, diese konzentrierten sich jedoch in erster Linie auf den Lammrücken. Preisaufschläge bis zu 50 Cent für diesen Artikel waren die Folge. Auf der anderen Seite blieb Keulenware und Vorderfleisch vernachlässigt und wurde preiswerter abgegeben.