Bonn. Mit dem Frühjahr ist die Zeit des jungen Gemüses angebrochen. Ab März werden Blattspinat und Radieschen aus deutschem Anbau geerntet. Ihnen folgen im April Rhabarber, Kopfsalat, Eissalat, Kohlrabi und Spargel. Weiter geht es im Mai mit Wirsing- und Blumenkohl.
Die große Auswahl an Frühgemüse besitzt eine hohe Nährstoffdichte, das heißt wenig Kalorien verbunden mit einem nennenswerten Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Frischgemüse passt so in eine moderne Ernährung und versorgt den Körper optimal mit Nährstoffen. Einen zusätzlichen gesundheitsfördernden Effekt bietet Gemüse durch die Gruppe der bioaktiven Substanzen. Hierzu zählen zum Beispiel Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ballaststoffe sind unverdauliche Gerüstsubstanzen. Sie sind bekannt für ihre positiven Wirkungen auf die Darmtätigkeit sowie den Blutcholesterin- und Blutzuckerspiegel. Sekundäre Pflanzenstoffe kommen in geringen Konzentrationen vor und sind hochwirksam. Sie prägen den typischen Geschmack oder sind für die Farben der Blätter oder Gemüsearten verantwortlich. Ihnen wird eine Schutzfunktion für die Gesundheit des menschlichen Organismus zugesprochen.
