Edeka Regional: Neue einheitliche Marke für regionale Lebensmittel stärkt heimische Landwirtschaft

Mit der neuen Eigenmarke „Edeka Regional“ stellt der Edeka‑Verbund die Kennzeichnung regionaler Lebensmittel auf eine einheitliche Basis und rückt die heimische Landwirtschaft stärker in den Fokus. Die Marke bündelt bislang unterschiedliche regionale Kennzeichnungen unter einem gemeinsamen Dach und wird seit dem Frühjahr 2026 schrittweise in den Märkten von Edeka und Marktkauf ausgerollt.

Einheitliche Marke für regionale Lebensmittel

Mit „Edeka Regional“ führt der Verbund eine neue Eigenmarke ein, die Produkte aus regionaler Erzeugung im Regal klar erkennbar machen soll. Die Marke ersetzt unter anderem „Edeka Heimatliebe“ sowie weitere bisher regional genutzte Marken wie „Mein Land“. Die Umstellung erfolgt schrittweise und erfasst zahlreiche Warengruppen.

Aktuell sind bereits erste Obst- und Gemüseartikel – darunter Kernobst, Salate, Möhren, Gurken, Pilze oder Spargel – in mehreren Regionen in der Auslieferung. In den nächsten Wochen sollen weitere heimische Produkte folgen.

Die neue Marke baut auf einem bereits eingeführten POS‑Konzept mit dem Claim „Von Herzen regional“ auf. Mit Hilfe von Plakaten und Werbemitteln kennzeichnen Edeka‑Kaufleute regionale Sortimente und erleichtern ihren Kunden damit die Orientierung im Markt. „Edeka Regional“ ist der nächste Schritt, diese Ausrichtung in der Regalgestaltung und Kennzeichnung noch deutlicher hervorzuheben.

Klare Kennzeichnung und zertifizierte Herkunft

Ein wesentliches Merkmal von „Edeka Regional“ ist die transparente Herkunftsangabe. Zur Absicherung der regionalen Herkunft wird der überwiegende Teil der Artikel über das in Deutschland seit zwölf Jahren etablierte „Regionalfenster“ lizenziert. Teilweise tragen die Produkte zudem staatliche Siegel wie „Geprüfte Qualität – Bayern“ oder „Geprüfte Qualität – NRW“. Entscheidend ist eine für die Kundschaft jederzeit nachvollziehbare Herkunftsbezeichnung.

Die Definition der Region kann sich auf kulturelle Regionen wie Norddeutschland, das Rheinland oder Franken beziehen oder auf ein Bundesland. Optional ist eine weitere Spezifizierung über Subregionen wie das Alte Land oder die Angabe eines konkreten Landkreises möglich.

Verpackungsdesign mit Regionalbezug

Das Verpackungsdesign der neuen Eigenmarke ist auf eine schnelle Orientierung ausgerichtet. Ein blauer Header auf der Verpackung benennt die Dachregion, so dass die Herkunft des Produkts auf den ersten Blick erkennbar ist. Der markante Gelbton des Etiketts orientiert sich an der Farbgebung von Ortsschildern. Das gelbe EDEKA‑Herz im Logo sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert und der Claim „Regionalität mit Herz“ knüpft an die übergeordneten Markenwerte von Edeka an.

„Regionalität ist für uns mehr als ein Angebot – sie ist Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber Menschen, Regionen und der heimischen Landwirtschaft. Mit ‚Edeka Regional‘ schaffen wir eine Marke, die nicht nur Orientierung bietet, sondern aktive Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe leistet, indem regionale Produkte im Regal noch stärker ins Bewusstsein rücken.“

Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der Edeka Zentrale Stiftung & Co. KG

Bedeutung regionaler Erzeugung im Edeka‑Sortiment

Der Edeka‑Verbund betont, dass bereits rund ein Drittel des Sortiments traditionell aus regionaler oder lokaler Erzeugung stammt. Kurze Transportwege schonen Ressourcen und unterstützen die Landwirtschaft sowie kleine und mittelständische Betriebe in den Regionen. Die neue Eigenmarke „Edeka Regional“ soll dieses Profil nun noch deutlicher und einheitlicher sichtbar machen.

Der Verbund versteht sich seit Jahrzehnten als wichtiger Absatzkanal für landwirtschaftlich erzeugte Produkte und Rohstoffe in Deutschland. Mit der Bündelung regionaler Kennzeichnungen unter „EDEKA Regional“ wird dieser Schwerpunkt nun auch visuell und strukturell stärker herausgestellt.

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