Wiesbaden. Rückläufig waren sowohl die Zahlen der aus dem Ausland importierten als auch die der inländischen Schlachtschweine. Die von Januar bis Juni 2012 erzeugte Menge an Schweinefleisch betrug 2,7 Mio. t (-1,1 %). Die Geflügelfleischerzeugung stieg im 1. Halbjahr 2012 mit 713.000 t auf einen neuen Höchststand. Das waren 1,8 % oder 12.700 t mehr als im Vorjahreszeitraum. Der größte Teil entfiel auf Jungmasthühnerfleisch. Davon wurden 432.000 t produziert (+4,2 %; +17.500 t). Die gewerblichen Rinderschlachtungen gingen im 1. Halbjahr 2012 mit 1,8 Mio. Tieren leicht zurück (-0,2 %; -4.300 Tiere). Dadurch verringerte sich auch die erzeugte Menge Rindfleisch gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 556.000 t (-0,8 %; -4.400 t). Die Fleischerzeugung aus den restlichen Tierarten bewegte sich mit 11.400 t auf relativ niedrigem Niveau. Am bedeutendsten war darunter die Produktion von Lammfleisch mit 8.000 t (+6,4 %). Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2012 in Deutschland 4 Mio. t Fleisch gewerblich erzeugt. Die Fleischproduktion fiel damit geringfügig schwächer aus als in der Vorjahresperiode (-0,8 %; -23.600 Tonnen).
Eine ausführliche Analyse gibt es im Themenbereich „Tierische Erzeugung". Lange Zeitreihen über die Schlachtungs- und Schlachtgewichtsstatistik sind kostenlos über die Tabellen Geschlachtete Tiere, Schlachtmenge (41331-0004) und Schlachtmenge in Geflügelschlachtereien (41322-0002) in der Datenbank Genesis-Online abrufbar. www.destatis.de
mth/ Redaktion fleischnet.de