Schulung „Food Defense“
Die Zertifizierung nach dem International Featured Standard Food (IFS, Version 6) sieht seit 2012 die Einrichtung von Schutzsystemen in Lebensmittelbetrieben vor, durch die die Produkte vor absichtlicher Beeinträchtigung bewahrt werden sollen. Wie ein solches System gestaltet sein muss und was darüber hinaus zum Thema Produktschutz/Food Defense wissenswert ist, erfahren HACCP-Beauftragte in der Aufbau-Schulung “Food Defense” mit Intensiv-Workshop der Akademie Fresenius am 30. Januar und 19. März 2014
Das Seminar führt in die Thematik Produktschutz ein, zeigt Hintergründe auf und erläutert ausführlich das Kapitel 6 des IFS, das sich mit den Produktschutz-Anforderungen an Lebensmittelbetriebe, Verbindlichkeiten und der Bedeutung des Produktschutzes für die Zertifizierung auseinandersetzt. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer Einblick in Methoden der Gefahrenanalyse und setzen sich im Intensiv-Workshop mit Gefahrenanalysen, Risikobewertungen und internen Audits zum Produktschutz anhand von Fallbeispielen auseinander. Abschließend erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat als Schulungsnachweis.
Intensivseminar „Allergenmanagement in der Praxis“
Lebensmittelunternehmer können nur dann für die Sicherheit ihrer Produkte garantieren, wenn sie in ihnen enthaltende allergieauslösende Stoffe vollständig per Analyse auffinden, lernen, diese zu beherrschen, und ihr Vorhandensein auf Lebensmittelverpackungen klar und deutlich kennzeichnen. Um Gesundheitsrisiken so gut wie möglich zu vermeiden, ist es dabei für Hersteller und Qualitätsbeauftragte essentiell, aktuelle Entwicklung in Forschung und Gesetzgebung zu verfolgen und sich im Umgang mit Allergenen stets an neuesten Erkenntnissen, Methoden und Richtlinien zu orientieren. Was derzeit im Fachgebiet wissenswert ist, fasst das Intensivseminar “Allergenmanagement in der Praxis” der Akademie Fresenius am 4. und 5. Februar 2014 in Köln zusammen.
Auf der Agenda der Veranstaltung stehen die Kennzeichnung loser Ware nach der neuen LMIV, die Anforderungen an die EU-konforme Allergenkennzeichnung sowie die Kennzeichnung aus Sicht der deutschen Lebensmittelüberwachung inklusive der Pläne der Bundesregierung für eine nationale Regelung. Neben Kennzeichnungsfragen kommen auch die rechtlichen Konsequenzen beim Nachweis allergener Stoffe, die Herausforderungen des Themas “Gluten” und moderne Analysemethoden wie antikörperbasierte Allergenanalytik, real-time PCR und die Detektion multipler Allergene mittels LC/MS/MS zur Sprache. Ein weiteres Thema ist das Allergenmanagement in der Lebensmittelproduktion, das im Hinblick auf Risikomanagement, auf die Bewertung von Kontrollprogrammen und -maßnahmen sowie auf den Komplex Reinigungsvalidierung beleuchtet wird.
Das komplette Programm ist in Kürze unter www.akademie-fresenius.de/2177 einsehbar.
Foto: Hans Snoek – www.hs.buch.de/pixelio