Dr. Herbert Huber wird 80

Am 3. Februar feiert der Metzgermeister, Wirtschaftswissenschaftler, Staatssekretär a.D. und Hauptgesellschafter der 1. Bayerischen Fleischerschule in Landshut seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar entstammt einer alten und bekannten Landshuter Handwerksfamilie. Sein Vater war Kupferschmiedemeister Martin Huber. Nach dem Abitur am Humanistischen Gymnasium (heute: Hans-Carossa-Gymnasium) in Landshut studierte er Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münchenn. Das Studium unterbrach er, um eine zweijährige Metzgerlehre beim Gründer der Landshuter Fleischerschule, Max Schöner, abzulegen. 1959 erlangte er seine Meisterprüfung an der Handwerkskammer Passau, 1961 sein Examen zum Diplom-Kaufmann an der Universität München.

 

Zahlreiche Funktionen

Schon während seines Studiums war er als Dozent in betriebswirtschaftlichen Fächern an der Handwerkskammer sowie als Fachlehrer an der 1. Bayerischen Fleischerschule tätig und übernahm 1967 deren Leitung. 1979 kaufte er die seit 1928 bestehende Schule von Maria Schöner, der Witwe des Gründers, und ist auch nach Umwandlung in eine GmbH 1992 bis heute Hauptgesellschafter. In seiner aktiven Zeit bereitete er etwa 16.000 junge Handwerker aus dem In- und Ausland auf die Meisterprüfung vor. 1988 promovierte der Jubilar zum Dr. rer.pol. an der Universität Regensburg. Zudem war er in unzähligen politischen und ehrenamtlichen Funktionen tätig, u. a. als Mitglied der CSU-Fraktion des Landshuter Stadtrats (1966-2008), Mitglied des Bayerischen Landtags (1970-1996), Leiter der Bayerischen Staatskanzlei (1993-1994) oder Staatssekretär im Umweltministerium (1994-1995). Der Allrounder arbeitete auch in vielen Gremien von THW bis Sparkasse, war Mitglied der Bundesversammlung und des Rundfunkrats, Aufsichtsrat der Bavaria Film, Geschäftsführer des FilmFernsehFonds Bayern und moderierte von 1998 bis 2001 die eigene Talk-Sendung „Herbert Huber und Gäste“ (SAT1). Für sein langjähriges Engagement erhielt der Handwerksmeister 1995 nicht nur den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, sondern wurde 1980 mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande (1984) und 1. Klasse (1988), mit der Ehrengoldmedaille der HWK (1996) und 2002 mit dem großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Gratulanten zum 80. Geburtstagsfest in Landshut kommen nicht nur aus Politik und Gesellschaft, sondern auch aus seiner Familie, zu der neben seiner Gattin und drei Kindern auch zwei Enkel zählen. www.fleischerschule-landshut.de

 

Fotos: 1. Bayerische Fleischerschule Landshut, PR

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