Ob Brühwurst, Rohwurst, Kochwurst oder Salami – unter Anleitung des 1. Fachlehrers Roland Rauscheder durften die Teilnehmer des Intensivkurses ihr Können und Geschick in allen Bereichen der Wurstherstellung unter Beweis stellen. Vor allem aber die bayerischen Traditionsprodukte wie die Münchner Weißwurst nach der Rezeptur von Schulgründer Max Schöner begeisterten die Einkäufer, Vertriebsleiter, Monteure, Techniker und Ingenieure. Für das oberösterreichische Unternehmen, das in Traun bei Linz Kutter, Wölfe, Gefrierfleischschneider, Feinstzerkleinerer, Mischer sowie Produktionslinien für das Fleischereigewerbe herstellt, war dieses Praxistraining ihrer Fachleute am „Endprodukt“ sehr wichtig. „Nun haben unsere Mitarbeiter ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, selbst eine Wurst zu fertigen“, sagt Direktor Georg Schmidinger, der auch Leiter des Produktmanagements ist. Vertreter aller Sparten des Betriebes erhielten Einblicke in die Künste des Metzgerhandwerks – vom Zerlegen des Fleischs über das Kuttern bis zum Füllen des Bräts und Brühen oder Reifen der Wurst. „Wir legen großen Wert auf Aus- und Weiterbildung. Auch unsere Mitarbeiter aus Verkauf, Technik und Kundendienst sollen bestens darüber Bescheid wissen, was unsere Kunden benötigen und worauf es in der Fleischverarbeitung ankommt“, betonte Georg Schmidinger.
Roland Rauscheder brachte die Philosophie der ältesten Meisterschmiede Deutschlands und seiner Schulung auf den Punkt: „Die Qualität zählt.“ Dabei gehe es für die handwerklichen Metzger heute nicht mehr nur um Qualität und Geschmack der Wurst, sondern auch um das Tierwohl, den Umweltschutz und vor allem um die Nachhaltigkeit der Produkte. Das seien die wichtigsten Elemente für die Meisterschüler/innen, Verkaufsleiter/innen, Betriebswirte und Betriebswirtinnen, die an der 1. BFS in Landshut ausgebildet werden. www.fleischerschule-landshut.de