Außenhandel im Fleischsektor im ersten Halbjahr

Bonn. Die gute Entwicklung des deutschen Außenhandels im Fleischsektor setzte sich auch im zweiten Quartal 2010 fort. Dies belegen die vorläufigen Halbjahresdaten des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Die Einfuhren von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen nahmen gegenüber dem selben Zeitraum des Vorjahres um knapp 20 % auf rund 1.160.000 t zu. Der Wert der Einfuhren stieg jedoch nur geringfügig um 0,7 % auf 2,5 Mrd. €. 42 % aller Fleischimporte entfielen auf frisches und gefrorenes Schweinefleisch und der gesamte Schweinefleischsektor machte knapp die Hälfte aller Importe aus. Fast alle Einfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch kommen aus EU-Mitgliedsstaaten. Diese nahmen gegenüber der ersten Hälfte des Vorjahres um 4 % auf 482.000 t zu. Einzig relevanter Lieferant außerhalb der EU ist Chile, dessen Lieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf 2.184 t zurückgingen.

Gut 10 % aller Fleischimporte entfielen auf frisches und gefrorenes Rindfleisch, wovon gut 78 % aus EU-Ländern kamen. Aus Drittländern wurden rund 26.000 t eingeführt, davon fast 60 % aus Argentinien. Die Einfuhren aus Argentinien nahmen allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 % ab.

Geflügelfleisch und Geflügelnebenerzeugnisse machten 17 % der Einfuhrmenge von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen aus, mehr als 91 % davon wurden aus anderen EU-Ländern geliefert.

Die vorliegenden Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig. Die Vorläufigkeit der Halbjahresstatistik zeigt sich in der beachtlichen Höhe der Zuschätzungen, die bei den Fleischimporten mehr als 20 % der Gesamteinfuhrmenge betragen.

Die Daten der Fleischwareneinfuhren beruhen derzeit noch zu mehr als einem Viertel auf Schätzungen, deren Durchschnittswert pro Tonne um das 3,3 fache niedriger liegt als im Vorjahr. Diese unsichere Datenbasis erlaubt daher keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Entwicklung.

Die Ausfuhren von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen sind im ersten Quartal in der Menge um knapp 8 % auf rund 1,6 Mio. t und im Wert um rund 2,3 % auf fast 3,0 Mrd. Euro gestiegen. Der wertmäßige Rückgang aus dem 1. Quartal konnte somit mehr als kompensiert werden. Klarer Wachstumsmotor im 2. Quartal war der Export von Schweinefleisch. Die Ausfuhrzahlen sind mit einer statistischen Zuschätzung von 4 % aussagekräftiger als die Einfuhrwerte.

Die Exporte von frischem und gefrorenem Schweinefleisch stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fast 8 % und beliefen sich auf 737.000 t. Knapp 85 % aller Ausfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch wurden in andere EU-Länder geliefert (625.000 t). Gut 112.000 t wurden in Drittländer exportiert, mehr als die Hälfte davon (64.000 t) entfiel auf den Russlandexport. Die Lieferungen nach Russland haben sich gegenüber der ersten Hälfte des Jahres 2009 mehr als verdoppelt.

Die Ausfuhren von frischem und gefrorenem Rindfleisch legten um 3 % auf insgesamt 194.000 t zu. Knapp 95 % entfielen auf den Intra-EU-Handel. Die wichtigsten Abnehmer außerhalb der Gemeinschaft sind Russland und die Schweiz. Die Exporte nach Russland nahmen im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um mehr als zwei Drittel auf 4.900 t zu. Knapp die Hälfte aller Drittlandsexporte ging somit nach Russland. Die Exporte in die Schweiz nahmen ebenfalls um gut zwei Drittel zu. Der Anteil der Schweiz am Drittlandsexport belief sich auf 38 %.

Die Geflügelfleischexporte stiegen im ersten Halbjahr um knapp 3 % auf rund 181.000 t. Knapp 73 % davon gingen in andere EU-Staaten.

Sämtliche Exporte im Fleischsektor beliefen sich im ersten Halbjahr 2010 auf rund 1.8 Mio. t im Gesamtwert von mehr als 3,8 Mrd. €. Fleischwaren hatten einen Anteil von knapp 13 % an der Menge und von 22 % am Ausfuhrwert.ie gute Entwicklung des deutschen Außenhandels im Fleischsektor setzte sich auch im zweiten Quartal 2010 fort. Dies belegen die vorläufigen Halbjahresdaten des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Die Einfuhren von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen nahmen gegenüber dem selben Zeitraum des Vorjahres um knapp 20 % auf rund 1.160.000 t zu. Der Wert der Einfuhren stieg jedoch nur geringfügig um 0,7 % auf 2,5 Mrd. €. 42 % aller Fleischimporte entfielen auf frisches und gefrorenes Schweinefleisch und der gesamte Schweinefleischsektor machte knapp die Hälfte aller Importe aus. Fast alle Einfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch kommen aus EU-Mitgliedsstaaten. Diese nahmen gegenüber der ersten Hälfte des Vorjahres um 4 % auf 482.000 t zu. Einzig relevanter Lieferant außerhalb der EU ist Chile, dessen Lieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf 2.184 t zurückgingen.

Gut 10 % aller Fleischimporte entfielen auf frisches und gefrorenes Rindfleisch, wovon gut 78 % aus EU-Ländern kamen. Aus Drittländern wurden rund 26.000 t eingeführt, davon fast 60 % aus Argentinien. Die Einfuhren aus Argentinien nahmen allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 % ab.

Geflügelfleisch und Geflügelnebenerzeugnisse machten 17 % der Einfuhrmenge von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen aus, mehr als 91 % davon wurden aus anderen EU-Ländern geliefert.

Die vorliegenden Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig. Die Vorläufigkeit der Halbjahresstatistik zeigt sich in der beachtlichen Höhe der Zuschätzungen, die bei den Fleischimporten mehr als 20 % der Gesamteinfuhrmenge betragen.

Die Daten der Fleischwareneinfuhren beruhen derzeit noch zu mehr als einem Viertel auf Schätzungen, deren Durchschnittswert pro Tonne um das 3,3 fache niedriger liegt als im Vorjahr. Diese unsichere Datenbasis erlaubt daher keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Entwicklung.

Die Ausfuhren von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen sind im ersten Quartal in der Menge um knapp 8 % auf rund 1,6 Mio. t und im Wert um rund 2,3 % auf fast 3,0 Mrd. Euro gestiegen. Der wertmäßige Rückgang aus dem 1. Quartal konnte somit mehr als kompensiert werden. Klarer Wachstumsmotor im 2. Quartal war der Export von Schweinefleisch. Die Ausfuhrzahlen sind mit einer statistischen Zuschätzung von 4 % aussagekräftiger als die Einfuhrwerte.

Die Exporte von frischem und gefrorenem Schweinefleisch stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fast 8 % und beliefen sich auf 737.000 t. Knapp 85 % aller Ausfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch wurden in andere EU-Länder geliefert (625.000 t). Gut 112.000 t wurden in Drittländer exportiert, mehr als die Hälfte davon (64.000 t) entfiel auf den Russlandexport. Die Lieferungen nach Russland haben sich gegenüber der ersten Hälfte des Jahres 2009 mehr als verdoppelt.

Die Ausfuhren von frischem und gefrorenem Rindfleisch legten um 3 % auf insgesamt 194.000 t zu. Knapp 95 % entfielen auf den Intra-EU-Handel. Die wichtigsten Abnehmer außerhalb der Gemeinschaft sind Russland und die Schweiz. Die Exporte nach Russland nahmen im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um mehr als zwei Drittel auf 4.900 t zu. Knapp die Hälfte aller Drittlandsexporte ging somit nach Russland. Die Exporte in die Schweiz nahmen ebenfalls um gut zwei Drittel zu. Der Anteil der Schweiz am Drittlandsexport belief sich auf 38 %.

Die Geflügelfleischexporte stiegen im ersten Halbjahr um knapp 3 % auf rund 181.000 t. Knapp 73 % davon gingen in andere EU-Staaten.

Sämtliche Exporte im Fleischsektor beliefen sich im ersten Halbjahr 2010 auf rund 1.8 Mio. t im Gesamtwert von mehr als 3,8 Mrd. €. Fleischwaren hatten einen Anteil von knapp 13 % an der Menge und von 22 % am Ausfuhrwert.

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