Viele Menschen haben erkannt, dass man kein Profi sein muss, um ein leckeres Wildgericht zu kochen daher die große Nachfrage, erklärte DJV-Präsident Jochen Borchert heute in Bonn. Ob Steaks, Koteletts oder Filets: Wild lässt sich genauso leicht zubereiten wie das Fleisch von Rind, Lamm oder Schwein und ist damit perfekt geeignet für die moderne, schnelle Küche, erläuterte Borchert. Zudem ist Wildfleisch aufgrund der stressfreien Lebensweise der Tiere und ihrer naturgemäßen Ernährung in freier Wildbahn fettarm, reich an Vitaminen der B-Gruppe sowie an Mineralstoffen wie Eisen, Zink und Selen und durch seinen hohen Eiweißanteil besonders bekömmlich. Egal welche Wildspezialität bevorzugt wird: Beim Jäger oder Förster erhalten die Kunden Wildfleisch zu günstigen Erzeugerpreisen wenn gewünscht sogar in küchenfertigen Teilstücken. Darüber hinaus bieten jetzt viele Metzger frisches Wildbret und zahlreiche veredelte Wildprodukte wie Wildschweinsalami oder Rehschinken an. Strenge Hygienevorschriften sorgen dafür, dass das Wild in einwandfreiem Zustand in die Hände der Kunden gelangt.
Rund 19.500 Tonnen heimisches Wildfleisch von Reh, Rotwild, Damwild und Wildschwein haben die Deutschen zwischen April 2006 und März 2007 verzehrt. Wildbretlieferant Nummer eins ist derzeit das Reh mit rund 9.200 Tonnen, das Wildschwein wurde mit rund 7.100 Tonnen von seiner langjährigen Führungsposition auf Platz zwei verdrängt. Auch Figurbewusste können ohne schlechtes Gewissen Wild schlemmen: 100 Gramm Fleisch von Reh, Hirsch oder Hase enthalten durchschnittlich nur 112 Kalorien und 3 Gramm Fett. Ob Rehkoteletts mit Honigsauce und Pfifferlingen oder Wildschweinpastete auf www.jagd-online.de erhalten Feinschmecker unter der Rubrik Unser Service viele leckere Rezeptideen sowie eine Übersicht über bundesweite Bestelladressen.