Die Rückverfolgbarkeit der Produkte in der thermischen Behandlung von Wurst- und Fleischwaren im Rahmen einer durchgängigen Produktdokumentation ist seit dem 01.01.2005 von den Lebensmittelunternehmen sicherzustellen (gemäß Art. 18 der EG-Verordnung Nr. 178/2002, sog. Basis-V, sowie der EU Verordnung 1935/2004).
In vielen fleischverarbeitenden Betrieben wird eine sog. Partie-Nr., Produkt-Nr. bzw. Chargen-Nr. bis zur Füllmaschine oder bis zur Aufhängung der Produkte auf die Rauchwagen durchgängig mitgeführt. Im Bereich der thermischen Behandlung wurde diese Kette in vielen Fällen aufgrund der klimatischen Bedingungen unterbrochen, sodass eine automatisierte Weiterleitung dieser für die Rückverfolgbarkeit wichtigen Daten nicht möglich war.
Einen wichtigen Schritt in diese Richtung hat die VEMAG ANLAGENBAU GmbH jetzt mit der Implementation von Barcodescannern in ihre MICROMAT C7-Steuerungen ausgeführt.
Chargendaten bzw. Produktdaten werden im Füllbereich als Barcodelabels an die Rauchwagen angebracht. Bei der Beladung der Rauchwagen in die Rauchanlage erfolgt das Einlesen dieser Daten in die MICROMAT C7- Steuerungen mit einem Scanner.
Für diese Aufgabe werden robuste und wassergeschütze Industriescanner (Schutzart IP65) eingesetzt.
Diese Chargeninformationen werden automatisch an das angeschlossene Leit- und Dokumentationssystem LDS-BASIC weitergeleitet und so in die Chargen-dokumentation eingefügt.
Die VEMAG Anlagensteuerungen MICROMAT C7 sind frei programmierbare SPS Steuerungen auf Basis modernster SIEMENS S7 Technologie. Verschiedene Steuerungstypen sind auf spezielle Anwendungsgebiete abgestimmt, wie z.B. MICROMAT C7-100 für alle Heißräucheranlagen und C7-200 für die Steuerung der Prozesse in allen Koch- und Intensivkühlanlagen.