Nachprüfbare Kriterien sorgen dafür, dass die Sterne zu einer klaren Botschaft für den Gast werden. Nach Aktualisierungen in den Jahren 1999 und 2005 umfasst der DEHOGA-Kriterienkatalog heute rund 280 Beurteilungspunkte. "Unsere Gäste vertrauen der Kraft der Sterne", sagt Helmut Otto, Vorsitzender des Ausschusses Hotelklassifizierung im DEHOGA. "Denn hier wissen sie schon vor der Anreise, mit welchen Leistungen sie rechnen können." Im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist die Klassifizierung als verlässliche Orientierungshilfe fest verankert. "80 Prozent der Gäste geben an, dass die Sterne Hauptkriterium bei der Hotelauswahl sind, denn sie bieten Transparenz und Sicherheit", erklärt der Klassifizierungsexperte, der seit der Geburtsstunde der Sterne im Jahre 1996 den Lenkungsausschuss der Hotelklassifizierung leitet.
Die auf freiwilliger Teilnahme beruhende Deutsche Hotelklassifizierung liegt auch im Jahr zehn ihrer Markteinführung weiter auf Wachstumskurs. Die Betriebe nutzen die Sterne, um auf ihr Leistungsangebot hinzuweisen und damit ihre Marktchancen zu verbessern. "Die nach wie vor positiven Steigerungsraten belegen eindrucksvoll, welchen wichtigen Stellenwert die Hotelklassifizierung bei den Betrieben hat", so Otto. Und nicht nur dort: "Mehrere Gerichtsurteile bestätigen den objektiven Charakter dieses Instruments. Viele Wirtschaftsförderprogramme machen heute eine Klassifizierung nach DEHOGA-Kriterien zur Bedingung für positive Zuschussbescheide. In Beherbergungsverzeichnissen werden klassifizierte Betriebe prominent herausgestellt", berichtet der Ausschussvorsitzende.
"60 Prozent der Gäste wissen, dass ein unabhängiger Fachverband hinter den Sternen steht. Dieses hohe Renommee ist Auszeichnung und Ansporn zugleich", freut sich der rheinländer Privathotelier Otto, "es belegt aber auch, dass wir mit den richtigen Verantwortlichen zur richtigen Zeit ein passendes System für unsere Branche entwickelt haben – und so viel kann dabei nicht falsch gewesen sein", resümiert Otto zufrieden.