Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 4,1% mehr als im
ersten Halbjahr 2005. Die Fleischerzeugung aus gewerblichen Schlachtungen (ohne
Geflügel) im ersten Halbjahr 2006 setzte sich aus 2,3 Mio. t Schweinefleisch, 555.000 t Rindfleisch, 21.000 t Kalbfleisch, 10.800 t Schaffleisch sowie rund 1.300 t Ziegen- und Pferdefleisch zusammen. Damit ist die nachgewiesene Schlachtmenge aus gewerblichen Schlachtungen gegenüber dem ersten Halbjahr 2005 um 5 % gestiegen. Von der gesamten Schlachtmenge entfielen dabei knapp 1,5 Mio. t auf das erste Quartal 2006 und gut 1,4 Mio. t auf das zweite Quartal 2006. Ausschlaggebend für den Anstieg der Fleischerzeugung aus gewerblichen Schlachtungen gegenüber dem 1. Halbjahr 2005 war die deutliche Steigerung der Rinder- und Schweineschlachtungen. Die Rinderschlachtungen stiegen um 7,8 %. Dabei nahmen die Schlachtungen von Färsen um 8,5 % zu, Kuhschlachtungen wurden um 8,1 % ausgeweitet und die Zahl der Ochsen- und Bullenschlachtungen vergrößerte sich um 7,3%. Aufgrund eines leichten Anstiegs der durchschnittlichen Schlachtgewichte stieg damit die Schlachtmenge aus Rinderschlachtungen sogar um 8,8%. Die Erzeugung von Geflügelfleisch ist im ersten Halbjahr 2006 gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 0,7 % auf 504.500 t gesunken.