Berlin. In den kommenden Jahren wird der globale Handel mit Futter- und Lebensmitteln stark ansteigen. Das stellt die Agrar- und Ernährungswirtschaft, den Lebensmittelhandel sowie die öffentliche Hand vor die Herausforderung, begleitende, grenzübergreifende Sicherungssystemeökonomischer, zuverlässiger und international kompatibel zu gestalten.
Die zweitägige Fachtagung „Instrumente für das Risikomanagement von privaten und staatlichen Organisationen im Agrar- und Ernährungssektor” am 26./27. März in Berlin widmet sich in drei parallelen Workshop genau diesen Fragen. In einem Workshop werden am Beispiel MRSA mögliche Übertragungswege, Risiken und deren Eingrenzung diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich Austausch von Informationen und Daten. Wie kann beispielsweise der Einsatz von Antibiotika über die gesamte Warenkette nachvollzogen werden? Wie kann man erreichen, dass Informationen über gefährliche Keime wie EHEC ausgetauscht und Ursachen rückverfolgt werden können?
Die Veranstalter (Universität Bonn, GIQS e.V., Friedrich-Loeffler-Institut, DRV und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) stellen in drei parallelen Workshops Beispiele erfolgreicher Initiativen im Rahmen der Krisenprävention und -bewältigung vor und berichten über Erfahrungen bei der Überwindung technischer, organisatorischer und administrativer Hürden.
Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Public Private Partnership – Netzwerk und gleichzeitig Strategie?” wird die Fachtagung abrunden.
woy/Redaktion Fleischerei-Technik