Wesjohann

Felix Wesjohann neu im PHW-Vorstand

Starkes Signal im Transformationsprozess: Seit 1. Juli 2023 verantwortet Felix Wesjohann als Mitglied im PHW-Vorstand und im Kerngeschäftsfeld Geflügel die vertikale Integration inklusive Futtermittelherstellung federführend mit. Damit wird durch seinen Eintritt die vertikale Geflügelintegration innerhalb des Familienunternehmens nochmals weiter gestärkt.

Interne und externe Kompetenz

„Ich freue mich sehr, dass mein Bruder Felix unsere Unternehmensgruppe ab sofort im Vorstand mit seiner langjährigen Expertise aus dem Lebendtierbereich unterstützen wird. Die PHW-Gruppe ist seit Gründungsbeginn vor rund 90 Jahren stets in Familienhand gewesen und soll es auch künftig bleiben. Unser Vorstand setzt sich künftig aus drei Familienmitgliedern und zwei hervorragenden Top-Managern zusammen. Durch diesen Mix aus interner und externer Kompetenz sehen wir uns langfristig gut für die wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gruppe aufgestellt“, erklärt Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe.

Transformationsprozess

„Durch die personelle Verstärkung im Vorstand im Kerngeschäftsfeld Geflügel wollen wir unseren Landwirten einmal mehr das Signal geben, dass wir für sie ein starker Partner sind und uns weiter vehement für die Erhaltung Deutschlands als Agrar- und Ernährungsstandort einsetzen werden. Darüber hinaus untermauern wir unsere Ernsthaftigkeit im Transformationsprozess und werden unsere Bestrebungen im Tierwohl-Segment konsequent fortführen.“ Ein wesentliches Nachhaltigkeitsziel des Unternehmens im Bereich Tierwohl ist es, den Ausbau der Haltungsform 3 bis Ende 2040 auf 100 % Anteil am Gesamtportfolio für Hähnchen im Frische-Bereich (Deutschland) auszubauen. Dieses Ziel steht in Abhängigkeit der entsprechenden Marktnachfrage sowie einer angemessenen Mehrpreishonorierung.

Kerngeschäftsfeld Geflügel

Felix Wesjohann (45) ist gelernter Industriekaufmann und schloss 2003 seinen Diplom-Betriebswirt in der Fachrichtung Internationaler Agrarhandel an der Fachhochschule in Bingen erfolgreich ab. Nach seinem Studium war er ein Jahr in den USA im Bereich Zucht, Elterntierhaltung und Brütereien tätig, bevor er in die PHW-Gruppe einstieg. Im Familienunternehmen war er bisher unter anderem Geschäftsführer der Tochterfirmen BWE Brüterei Weser-Ems GmbH & Co. KG und der MEGA Tierernährung GmbH & Co. KG.

„Einen wesentlichen Fokus meiner Arbeit werde ich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren rund 1.000 Partnerlandwirten setzen. Sie sind das Herzstück unserer vertikalen Integration im Kerngeschäftsfeld Geflügel. Die aktuelle Wirtschaftslage in der Landwirtschaft ist sehr angespannt, Landwirte sind zu recht verunsichert. Die Geflügelhaltung in Deutschland steht vor einem Strukturwandel. Es gibt viele offene Fragen, die Politik ist uns noch viele Antworten schuldig, denn die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Geflügelhaltung in Deutschland fehlen. Unsere Landwirte können sich auf uns verlassen, die PHW-Gruppe wird unentwegt an praxisnahen und umsetzbaren Lösungen arbeiten, sodass die Geflügelhaltung weiterhin eine Zukunft hat“, ergänzt Felix Wesjohann. Zudem ist der Rechterfelder auf nationaler und europäischer Ebene über die Verbände NGW, ZDG und AVEC aktiv. So wirkte er am „Tierschutzplan Niedersachsen“ für den NGW mit und aktuell in der Arbeitsgruppe „welfare of poultry“ innerhalb der EU-Kommission, die es seit März 2022 gibt.

Einsatz für mehr Tierwohl

Als regional stark verankertes Familienunternehmen übernimmt die PHW-Gruppe für ihre rund 1.000 landwirtschaftlichen Partnerschaften Verantwortung. Um den Wirtschaftsstandort Deutschland weiter nachhaltig zu stärken, setzt sie sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Geflügelhaltung in Deutschland ein. Über 97 % der deutschen Hähnchenproduktion der PHW-Gruppe stammen aus sechs Tierwohlprogrammen, die in der Haltungsstufe 2 des Lebensmitteleinzelhandels oder höher einzustufen sind. Das Unternehmen engagiert sich seit über 20 Jahren im Bereich der alternativen Haltungsformen und möchte diese weiterentwickeln. Zuletzt konnte die Anzahl der Privathoflandwirte von 32 auf eine Anzahl von 63 Landwirte gesteigert werden. Das alternative Tierhaltungskonzept Wiesenhof Privathof-Geflügel wurde vor elf Jahren gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund mit wissenschaftlicher Unterstützung der LMU München entwickelt.

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