Per Schutzgasanalyse und Dichtheitsprüfung können Hersteller beim Verpacken unter Schutzatmosphäre (Modified Atmosphere Packaging MAP) eine ‚Frischegarantie‘ gewährleisten. Dafür zeigt Witt-Gasetechnik auf der IFFA zwei Lösungen. MAP-Verpackungen müssen komplett dicht sein, um ihre Funktion zu erfüllen. Die Dichtheit von Verpackungen lässt sich unkompliziert, aber höchst wirkungsvoll etwa mit dem einem Bubbletest im Wasserbad des Leak-Master® Easy von Witt testen. Die Packung wird in eine mit Wasser gefüllte Kammer gegeben. Diese wird mit Hilfe von Druckluft evakuiert. Durch den entstehenden Unterdruck bläht sich die Verpackung auf. Aus undichten Stellen entweicht Luft, Bläschen im Wasser sind sichtbar. Undichte Stellen können so direkt lokalisiert werden. Ergänzt man den Easy mit dem elektronischen Steuermodul Plus, können alle Daten dokumentiert und archiviert werden. Zudem lässt sich der Prüfablauf unabhängig vom Anwender leicht standardisieren.
Nach dem Verpacken wird mittels Stichprobe die Gaszusammensetzung in der Verpackung kontrolliert. Einer der meistverwendeten Analysatoren ist das tragbare Modell Oxybaby® des MAP-Spezialisten. Mittels einer Nadel wird eine Gasprobe aus der Verpackung entnommen. Oxybaby® benötigt 2 ml Prüfgas und eignet sich so auch für Verpackungen mit einer sehr kleinen Schutzgasmenge. Aufgrund der langen Sensorlebensdauer ist der Gasanalysator sehr wirtschaftlich. Alle Daten werden im Gerät gespeichert und können zur vollständigen Dokumentation der Qualitätskontrolle archiviert werden – ein wichtiges Beurteilungskriterium im Rahmen der Zertifizierung.
Halle 11.0, Stand A 14
Foto: Witt-Gastechnik