Gegen den Trend

Die Bedford Wurst- und Schinkenmanufaktur aus Osnabrück hat auch 2016 dem Branchentrend getrotzt und ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt. In einem insgesamt rückläufigen Markt mit sinkendem Wurstkonsum an den Bedienungstheken (minus 5,6 %, Quelle: GfK) steigerte das Traditionsunternehmen den Absatz um 1,7 % auf 6.100 t; der Umsatz stieg im Vergleich zu 2015 um 1,5 % auf 61,5 Mio. €.

 

„Wir sind sehr zufrieden mit dieser Entwicklung und sehen darin eine Bestätigung unserer klaren Fokussierung auf besonders hochwertige Nischenprodukte in Metzgerqualität, die eine sinnvolle Ergänzung im Sortiment unserer Kunden darstellen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Bert Mutsaers. Bedford versteht sich als Partner des Handwerks und verkauft seine Wurst- und Schinkenspezialitäten ausschließlich an den Bedienungstheken von Metzgereien, Feinkostläden und ausgewählten Lebensmitteleinzelhändlern.

 

Bedford beschäftigte im vergangenen Jahr rund 320 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende. Fast die Hälfte der in der Produktion tätigen Mitarbeiter sind ausgebildete Fleischer oder Fleischermeister. Außerdem lernen derzeit acht Auszubildende den Fleischerberuf.

 

Im laufenden Jahr plant Bedford Investitionen in Höhe von rund 5 Mio. €. Auf der Agenda ist u. a. die Erneuerung des Fertigwarenlagers mit optimierten Logistik- und Kommissionsprozessen. Im Produktbereich will sich das Unternehmen verstärkt auf kleinere Produkte (Im Bild o. Bedford Saltufo) konzentrieren, die in der Bedienungstheke sowohl für Vielfalt als auch für Frische sorgen und mit denen Bedford auch beim Endverbraucher stärker als Marke wahrgenommen wird.

 

Ein weiteres Anliegen der Wurst- und Schinkenmanufaktur ist das Thema Tierwohl. Aus diesem Grund engagiert sich Bert Mutsaers als Initiator und Vorsitzender im Verein zur Förderung der Offenstallhaltung von Schweinen, der 2016 gegründet wurde. Ziel des Vereins ist eine alternative Haltungsform zwischen konventionell und bio. www.bedford.de

 

 

Foto: Bedford

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