Gewinner ist Le Wab in Le Havre

Grußworte an das Publikum aus Gastronomie und Industrie richtete Mittelstandsminister Renaud Dutreil. Nominiert waren acht Konzepte, alle weniger als zwei Jahre am Markt und jedes mit einer innovativen Besonderheit. Die Entscheidung für die siegreichen Konzepte fällte das Publikum. Gewinner der Goldenen Palme ist „Le Wab“ von Omar Abodib in Le Havre. In das Mixkonzept aus Restaurant, Bar, Lounge und Club in einem früheren Hafengebäude fließen Elemente aus verschiedenen Ländern und Kulturen ein. Die Silberne Palme ging an „Casa del Campo“, ein authentisches Tapasbar-Konzept in Paris von Fabrice Raoult. Die Bronzene Palme erhielt Camel Boutarfa für sein „Koodeta“ in Lyon, eine avantgardistische Mischung aus kubanischem Bodega-Flair und schickem New Yorker-Loft.

Goldene Palme
Der Sieger „Le Wab“ (Eröffnung September 2004) in Le Havre will seine Gäste auf eine Reise einladen. In einem früheren Hafengebäude hat Betreiber Omar Abodib eine Welt geschaffen, die Exotik und Lebensgenuss vereint. Neben dem Restaurantbereich, den ein luftig-weißer Himmel wie ein Zelt überspannt, befindet sich die Vinothek mit 120 verschiedenen Weinen. Polster und Liegen in orange und rot unterstreichen die orientalisch inspirierte Atmosphäre im Lounge- und Barbereich. Später am Abend legen DJs auf und verwandeln das Restaurant in einen Club. Auf 300 qm verteilen sich 120 Sitzplätze. Der Durchschnittbon liegt am Abend bei 34 Euro. Als Umsatzziel strebt Omar Abodib 1,5 Millionen Euro an. www.wablobbylounge.com

Silberne Palme
Den zweiten Platz belegte die Tapas-Bar „Casa Del Campo“ (Eröffnung November 2004). Betreiber Fabrice Raoult legte Wert darauf, mit Angebot und Dekor eine authentische Tapas-Bar in Paris aufleben zu lassen. Die vielen spanischen Gästen beweisen, dass ihm das gelingt. Der Betrieb umfasst 80 Plätze, weitere 20 auf der Terrasse. Auf 23 bis 25 Euro beläuft sich der Durchschnittsbon am Abend, das Umsatzziel liegt bei 1 Million Euro. www.casadelcampo.fr

Bronzene Palme
Camel Boutarfa aus Lyon errang mit „Koodeta“ (Eröffnung April 2005) die bronzene Palme. 1,8 Millionen Euro investierte Boutarfa nach eigenen Angaben in ein Konzept, das eine Mischung aus Bodega und Loft mit reichlich Latino-Feeling darstellt. Der Betrieb umfasst 130 Plätze innen und weitere 100 unter den Olivenbäumen im Innenhof. Hervorzuheben ist die ambitionierte Küche von Charles Bonnet. Auf 35 Euro mittags und 60 Euro am Abend belaufen sich die Durchschnittsbons. Als Umsatzziel nennt Boutarfa 1,6 Millionen Euro.

Meist gelesene Artikel

News
Spezialisten für Parmaschinken gesucht
News
RAPS: Neuer Onlineshop
News
EG Südbayern veräußert an Marcher
News
VDMA: Branche in guter Verfassung
News
Vorsicht beim Schneiden

Das könnte Sie auch interessieren:

RAPS: Neuer Onlineshop

Im Frühjahr startete RAPS in Deutschland einen neuen Onlineshop und digitalisierte damit den Einkauf für Fleischerhandwerk und Foodservice....

EG Südbayern veräußert an Marcher

Die EG Südbayern veräußert ihre Mehrheitsbeteiligung an den Schlachthöfen Landshut und Vilshofen an die Norbert Marcher GmbH. Diese übernimmt industrielle...

Vorsicht beim Schneiden

Beim Schneiden mit gewerblichen Messern sind Auswahl und Zustand entscheidend. Wer sich bei der Arbeit schneidet und zum Arzt muss,...
App interpack 2026

Interpack 2026 gestartet

Anreise, App und mehr: Das sind die besten Tipps für einen erfolgreichen Besuch der interpack 2026 in Düsseldorf....

VDMA: Branche in guter Verfassung

Das Jahr 2025 verlief für die Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen trotz der schwierigen Rahmenbedingungen positiv....

Umfrage zu Hybridfleisch & Co.

Fleischprodukte, bei denen pflanzliche Zutaten einen Teil des Fleischs ersetzen gibt es viele. Über die Hälfte der deutschen Verbraucher würden...