Hilfe, die Maschine steht!

Die Lebensmittelindustrie ist stark den stetig steigenden Ansprüchen der Verbraucher im Hinblick auf biologische bzw. ökologische Erzeugung, Nachhaltigkeit und Gesundheit unterworfen und zugleich sehr preissensibel. Folglich müssen alle relevanten Produktinformationen, z. B. Inhaltsstoffe, Füllmenge und Rückverfolgbarkeit, dem Verbraucher direkt mit dem Produkt zur Verfügung gestellt werden.

 

Die Bedruckung von Waren bzw. deren Verpackungen mit Codes, Chargen-Nummern, Verfallsdaten etc. ist daher ein wichtiger Teilprozess in der Food-Supply-Chain. Wechselnde Verpackungsformen, gesetzliche Neuregelungen und ein sich veränderndes Konsumverhalten machen es notwendig, dass sich der Kennzeichnungsprozess schnell und unkompliziert an aktuelle Anforderungen anpassen lässt.

 

Die folgende Checkliste hilft Produktionsleitern dabei, den Kennzeichnungsprozess flexibel und zugleich effizient zu gestalten:

 

1. Überlegen Sie sich vor Produktionsbeginn, welche Ereignisse unter Umständen die Flexibilität und Effizienz des Kennzeichnungsprozesses gefährden.

2. Berücksichtigen Sie, welchen zeitlichen, finanziellen und personellen Aufwand notwendige Anpassungen der Produktkennzeichnung verursachen (können).

3. Planen Sie die Rüstzeiten sorgfältig, damit eine Umstellung schnell und reibungslos bei zugleich möglichst geringem Material-Ausschuss erfolgen kann.

4. Integrieren Sie das Drucksystem in Ihr Produktionssystem – sowohl physisch als auch mittels geeigneter Software.

5. Achten Sie nicht nur auf eine automatische Datenbankanbindung, sondern auch auf eine einfache Konfigurierbarkeit der Druckersoftware.

6. Aktualisieren Sie ihre Druckersoftware mit regelmäßigen Updates, um den flexiblen und reibungslosen Einsatz im Produktionsprozess zu sichern.

7. Suchen Sie sich frühzeitig einen professionellen Partner für Drucksysteme und/oder Produktkennzeichnung.

 

Diese Checkliste ist ein Auszug aus dem Leitfaden „Die Lebensmittelkennzeichnung im Produktionsprozess flexibel planen“ der Allen Coding GmbH aus Würzburg. Der Leitfaden zeigt, welche Stolperfallen es im Kennzeichnungsprozess gibt und mit welchen Lösungsansätzen Produktionsleiter mehr Prozessflexibilität in der Lebensmittelkennzeichnung erreichen können. Der vollständige Leitfaden steht unter www.allencoding.de zum kostenlosen Download bereit.

 

 

Foto: Colourbox.de/Artem Merzlenko

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