"Die Hotellerie in Deutschland fordert von den zuständigen Ministerpräsidenten der Länder endlich mehr Mut, die Finanzierung von ARD und ZDF auf eine gerechtere und zukunftsfestere Finanzierungsgrundlage zu stellen", bringt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbands, den Unmut der Hotellerie auf den Punkt.
"Eine allgemeine Medienabgabe je Haushalt und Unternehmen muss die Gebührenerhebung je Gerät ersetzen! Allein schon die Effizienzgewinne durch eine dann weitgehend überflüssig werdende Gebühreneinzugszentrale GEZ rechtfertigten diesen Schritt."
Der Hotelverband Deutschland (IHA) weiss sich in dieser Forderung bereits sowohl mit dem Rundfunkexperten der FDP-Bundestagsfraktion und Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags, MdB Hans-Joachim Otto, als auch mit der medienpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, MdB Grietje Bettin, einig. "CDU, CSU und SPD sollten sich insbesondere auf der für das Rundfunkrecht verantwortlichen Länderebene dringend neu positionieren, um die Finanzierungsgrundlagen für ARD und ZDF auch angesichts der Konvergenz der Medien auf eine tragfähige, gesunde Basis zu stellen", appelliert Dreesen an die Adresse der Ministerpräsidenten.