Fachbesucher

IFFA bleibt Magnet

Sechs Tage lang zeigte die IFFA, wie sich die Branche fit für die Zukunft macht. Die Aussteller lieferten dem Fachbesucher aus fleischverarbeitender Industrie und Fleischerhandwerk Antworten auf Anforderungen – bei bester Investitionsstimmung: von der Smart Meat Factory, Verpackungstrends und Lebensmittelsicherheit über Clean Labeling bis hin zum steigenden Anspruch an die Fleischqualität.

„Die IFFA hat einmal mehr gezeigt, dass sie nicht nur eine unserer traditionsreichsten Messen, sondern vor allem eins ist: Der globale Treffpunkt der Branche schlechthin. Sieben von zehn Besuchern kamen aus dem Ausland. Die Stimmung in den Hallen, an den Ständen und in den Gängen war fantastisch“, resümiert Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „Gleichzeitig ist die IFFA ein Familientreffen der Fleischbranche, viele Unternehmen sind seit Generationen in Familienhand.“ Das bestätigen auch die Werte der Besucherbefragung der Messe Frankfurt: 96 % der Fachbesucher bewerten die Mess positiv. Auch auf Ausstellerseite gibt es mit 92 % Gesamtzufriedenheit eine tolle Resonanz.

Zukunft fest im Blick

FachbesucherDigitalisierung als Treiberthema der Branche stellt die smarte Fleischfabrik in den Mittelpunkt. Automations- und Softwarelösungen machen die Produktion und die Abläufe in Fleischbetrieben intelligenter. Auch Lebensmittelsicherheit steht weiterhin im Fokus. Ziel ist, manuelle Tätigkeiten durch automatisierte Prozesse zu ersetzen. Dazu zeigten die Hersteller etwa das vollautomatische Portionieren und Einlegen von Steaks oder Aufschnitt in Verpackungen mithilfe von Einlegern oder Industrierobotern. Zudem ging es im Bereich Verpacken um smarte Lösungen zum Schutz des wertvollen Lebensmittels Fleisch. Wichtig dabei: Die Themen Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit von der Energieeffizienz bei Maschinen und Prozessketten bis hin zur klimaneutralen Verpackung. Insgesamt sind die Aussichten für die Zulieferindustrie der Fleischwirtschaft positiv: Die weltweite Produktion von Fleisch soll bis 2027 um jährlich 5 % wachsen. 85 % der Fachbesucher schätzen die Konjunktur als aussichtsreich ein und bewerten die aktuelle Lage der Branche als gut bis befriedigend.

Auch das Handwerk top

FachbesucherDer Stellenwert von Fleisch in der Gesellschaft ist weiterhin hoch. Das traditionelle Fleischerhandwerk punktet bei den Konsumenten mit Qualität und Regionalität. Neue Berufsbilder wie die Ausbildung zum Fleisch-Sommelier begleiten den Trend. Online-Shops, pfiffige Catering-Ideen oder Kundenkommunikation via Social Media machen das Handwerk fit für die Zukunft. Handwerkskunst in ihrer höchsten Ausprägung zeigten die Qualitätswettbewerbe des Deutschen Fleischer-Verband. Beim Int. Leistungswettbewerb der Fleischerjugend konnte sich der Nachwuchs beweisen: Es siegte das Team aus den Niederlanden.
Eine Herausforderung vereint Maschinenhersteller und Fleischerhandwerk: Allerorten herrschen Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme. Unternehmen müssen verstärkt in Digitalisierung, Automatisierung und Robotik investieren. Dadurch werden Mitarbeiter entlastet und die Prozesse auf allen Stufen der Fleischverarbeitung vereinfacht. Für alle Betriebsgrößen und Unternehmensarten gab es dazu Lösungen zu sehen. Das bestätigen 95 % der Fachbesucher, die mit dem gezeigten Angebot sehr zufrieden waren.

Zeitreise in die Zukunft

Vor 70 Jahren fand die IFFA erstmals als begleitende Ausstellung zum Verbandstag des Fleischer-Verbands der US Zone in Frankfurt statt. Von einer kleinen Fleischer-Fachausstellung entwickelte sie sich zur Weltleitmesse für die internationale Fleischwirtschaft. 2019 kamen 70 % der Fachbesucher aus dem Ausland – die Top-Ten Besuchernationen nach Deutschland, sind die Russische Föderation, die Niederlande, Spanien, Italien, Polen, China, die Ukraine, die USA, Österreich und Australien. Besonders starkes Wachstum war aus Lateinamerika mit 31 % und aus Osteuropa mit 15 % zu verzeichnen. Die nächste IFFA findet vom 14. bis 19. Mai 2022 statt.
Weitere Informationen gibt es hier.

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