Nachdem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am Wochenende sagte, dass man nicht mehr jede regionale Wurst schützen könne, hat er nun wieder zurückgerudert. Er stellte in einem Interview mit dem BR klar, dass er sich auch weiterhin für den Schutz regionaler Lebensmittel durch die EU einsetzen will.
Die EU-Kommission müsse vor den Verhandlungen mit den USA über TTIP “klare Kante” zeigen. Im Spiegel sagte er noch, dass die Hersteller regionaler Speziaitäten wie Schinken und Brot durch das geplante Freihandelsabkommen ihre Privilegien verlieren könnten.
Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Spitzenverbände der deutschen Lebensmittelwirtschaft, kritisierte den Minister in einem Interview mit Spiegel Online für diese Aussage scharf: “Wir wollen keine Original Nürnberger Rostbratwürste aus Kentucky.”
Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft IESM / pixelio.de