Essen ist das neue Pop, so das Frankfurter Zukunftsinstitut. Auf Initiative des Zentralverband Naturdarm trafen sich einige „kulinarische Popstars“ unter dem Motto „Craft Beer meets Craft Wurst“ in der Hamburger Craft Brauerei Hopper und boten Handwerkskunst live.
Man nehme ein halbes Schwein, frische, natürliche Zutaten, handwerkliches Können und die nötige Portion Kreativität: Die Fleischermeisterin Anna Steffen weiß, wie erstklassige Qualität entsteht. Vor den Augen von Gästen und Insidern kreierte sie dort drei verschiedene Bratwurstsorten – einen groben Klassiker, eine italienische Salsiccia mit Fenchel und eine Variante mit Tomate-Basilikum. Passend zur jeweiligen Wurst gab es das entsprechende Craft Beer. Mehr Handwerk geht nicht.

Alle drei Bratwurstspezialitäten kamen in eine natürliche Hülle. Hendrik Haase, Moderator der Veranstaltung und bekannter New Age-Butcher, ist ein Naturdarm-Fan: „Bei einer Bratwurst sind aus meiner Sicht der Knack und der Biss ganz entscheidend. Und der Biss von einem Naturdarm ist ein komplett anderer als von einem Kunst- oder Kollagendarm. Außerdem trägt die natürliche Hülle zum gesamten Geschmacksprofil der Wurst bei.“ In seiner Berliner Metzgerei „Kumpel & Keule“ gibt es u.a. eine handgemachte Bratwurst mit Craft Beer und Lauch.
Auch Anna Steffen freut sich, wenn ihre Wurstkreationen, die sie in der elterlichen Fleischerei im schleswig-holsteinischen Muxall herstellt, ankommen. Genau das ist der Fall, denn die Wurst erlebt ein echtes Comeback. Restaurants setzen den Klassiker neu in Szene. Fleischereien punkten bei ihren Kunden mit individuellen Spezialitäten. Außergewöhnliche Zutaten wie Avocado oder Zitronengras und exotische Gewürze wie Koriander oder Chili sorgen für neue Geschmackserlebnisse. Eines steht fest: Food ist zum Statussymbol geworden – und Handgemachtes triumphiert. Das bewies auch diese Veranstaltung eindrucksvoll. www.naturdarm.de
Foto: Zentralverband Naturdarm e.V.