
Die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel, in der die bisherige Bundesanstalt für Fleischforschung zum Jahresanfang aufging, steht inmitten großer Umbrüche und Veränderungen. Diese Unsicherheit schlug sich auch in den Grußworten von Standortkoordinator Prof. Dr. Karl Otto Honikel, der Kulmbacher Oberbürgermeisterin Inge Aures und des Landrates Klaus Peter Söllner bei der Auftaktveranstaltung am Vorabend auf der Plassenburg nieder. In Anwesenheit des Ministerialdirigenten Fritz Johannes verwiesen die Redner auf die Wichtigkeit des oberfränkischen Standortes und der Fleischforschungsanstalt. Insbesondere die Frage, wie der Forschung künftig Rechnung getragen werden solle, wenn die Forschungsstandorte abgebaut werden stand im Vordergrund. Die Vorträge der Wissenschaftler an den beiden Vortragstagen befassten sich mit den beiden Themenschwerpunkten Fleischqualität und Lebensmittelsicherheit. So stellten die Forscher u.a. neue Geräte zur Untersuchung von Schlachttieren vor oder berichteten über Krebs erregende Stoffe in Grill- und Räucherwaren sowie Dioxine in Lebensmitteln. Andere Referenten befassten sich mit der Herstellung von Wurstwaren aus Hirschfleisch oder den mikrobiologischen Risiken der Teewurst.