224 Mio. t Kunststoffe wurden im Jahr 2004 weltweit verbraucht, mehr als doppelt soviel wie zehn Jahre zuvor. Im Jahr 2010 sollen es dann schon 260 Mio. Tonnen Kunststoffe sein, die die Menschheit ben?tigt. Der Kunststoffmarkt ist also ein echter Massenmarkt, an dem Europa mit fast einem Viertel einen erheblichen Anteil hat. F?r derzeit 17,5 Mio. t oder gut acht Prozent sind deutsche Verbraucher verantwortlich. Allein die Verpackungsindustrie ben?tigt ein Viertel der als Granulat gehandelten Kunststoffe: in Europa sind es 9 Mio. t, in Deutschland drei Mio. t. Nicht nur die Rohstoffherstellung (60.000 Besch?ftigte) und -verarbeitung (290.000 Besch?ftigte), sondern auch der Kunststoffmaschinen- und -anlagenbau binden zahlreiche Arbeitskr?fte. Im Jahr 2004 erwirtschafteten die 50 deutschen Unternehmen der kunststofferzeugenden Industrie immerhin 19,9 Mrd. Umsatz, dazu kommen noch 43,6 Mrd. Umsatz der 2.800 Betriebe der Kunststoffverarbeitung. Zu den dort haupts?chlich verarbeiteten Rohstoffen z?hlen die Materialien PE (Polyethylen), PS (Polystyrol), PP (Polypropylen) und PVC (Polyvinylchlorid).