Der Dehoga hat rund 3000 der bundesweit 245 000 Unternehmen aus dem Gastgewerbe und der Hotellerie nach ihren Erwartungen für die kommenden Monate gefragt. Zwei Drittel der Gaststättenbetriebe beklagten Ertragsrückgänge das schlechteste Umfrageergebnis seit dem Rezessionsjahr 2002. Ein Umsatzplus konnten 35,8 Prozent der Hotelier verzeichnen (Vorjahr 44,1 Prozent). Nur noch 21,2 Prozent konnten ihre Erträge steigern (Vorjahr 27,2 Prozent). Die anhaltende Konsumflaute, explodierende Energiekosten und der Preisschub bei den Lebensmitteln machen unserer Branche schwer zu schaffen, sagte DEHOGAPräsident Ernst Fischer. Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei Sozialabgaben und Steuern endlich einen konsequenten Entlastungskurs einschlägt, forderte Fischer. Demnach rechnen nur 17 Prozent der Gastwirte in diesem Sommer mit steigenden Erträgen. Jeder Zweite erwartet dagegen geringere Gewinne als im Vorjahreszeitraum. Bei den Hoteliers ist in dieser Hinsicht immerhin jeder Vierte zuversichtlich. Aber auch hier rechnen 35 Prozent mit sinkenden Erträgen. Ein Grund für die pessimistischen Erwartungen könnte das vergangene Winterhalbjahr 2007/2008 sein, in dem laut Dehoga die Umsätze und Erträge im Gastgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits deutlich zurückgegangen waren. So mussten fast 52 Prozent der Gastronomen Umsatzeinbußen hinnehmen, zwei Drittel der Gaststättenbetriebe beklagten Ertragsrückgänge.
Der komplette DEHOGA-Branchenbericht Winter 2007/2008 steht unter www.dehoga.de kostenfrei zum Download zur Verfügung.