Raps hat am Standort Kulmbach rund 1,5 Mio. € investiert. In Zusammenarbeit mit einem renommierten Anlagenbauer ist eine hochmoderne Aufbereitungsanlage für Rohstoffe entstanden. Diese bietet neben einer größeren Auswahl an Reinigungsverfahren eine verbesserte Fremdkörperdetektion. Außerdem kann der Durchsatz verdoppelt werden und die Anlage eignet sich für eine deutlich größere Bandbreite an Rohwaren.
Mit der Anlage setzt der Ingredient-Hersteller u. a. für die Fleischindustrie auf eine spezielle physikalische Reinigungstechnologie, die eine maximale Rohstoffreinheit erzielt. Testreihen haben gezeigt, dass vielfältige und auch kleinste Fremdkörper erkannt und frühzeitig eliminiert werden. Im Gegensatz zur Röntgentechnologie werden neben Metall, Glas, Steinen und Knochen auch Holz- oder Kunststofffremdkörper identifiziert. Gleichzeitig reduziert die sorgfältige Detektion unnötigen Ausschuss.
Bei der Vielzahl der zu verarbeitenden Rohstoffe war es für das Unternehmen bislang unumgänglich, Reinigungsprozesse teilweise auszulagern. Dank der Investition kann Raps nun die unterschiedlichsten Rohstoffe selbst aufbereiten und zudem strengere Standards erfüllen. „Wir arbeiten mit Produkten, die naturgemäß Schwankungen unterliegen. Im Zuge steigender Qualitätsanforderungen wird deren Verarbeitung immer komplexer. Deshalb muss auch die Technologie stetig Schritt halten“, sagt Raps-Geschäftsführer Florian Knell. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, alle Rohstoffe intern aufzubereiten, denn wir möchten diese wichtigen Verfahrensschritte selbst in der Hand haben. So können wir unseren Kunden konstant hohe, gleichbleibende Standards, maximale Transparenz und die vollständige Rückverfolgbarkeit garantieren.“
Frank Kühne, Vorsitzender des Raps-Beirats und Hauptgesellschafter, ergänzt: „Solche unternehmerischen Entscheidungen sind stets darauf ausgerichtet, eine langfristige Perspektive für das Werk Kulmbach und die gesamte Raps-Gruppe zu schaffen. Ich freue mich, dass die Anlage nun in Betrieb ist – das ermöglicht uns, noch flexibler auf individuelle Kundenbedürfnisse und Marktanforderungen einzugehen.“ www.raps.de
Foto: Raps